Das Haus der Astronomie auf dem Heidelberger Königstuhl vermittelt die Faszination astronomischer Forschung.

Spannende Vorträge handeln über Dunkle Materie und die Suche nach intelligentem Leben im All. Schülerforschungsprojekte werden mit mobilen Schulfernrohren betreut, für den Unterricht an Schulen gestalteten die Mitarbeiter einen Astronomie-Koffer mit anschaulichen Planetenmodellen. Astronomische Schriften werden zum leichteren Verständnis ins Deutsche übertragen. Mit Fantasie und großem Engagement knüpft das Heidelberger Haus der Astronomie an die erfolgreiche Tradition astronomischer Öffentlichkeitsarbeit. Das Foto zeigt das Haus der Astronomie Heidelberg (© Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.). München

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Haus der Astronomie • MPIA-Campus

Königstuhl 17 • 69117 Heidelberg

Tel.: 06221 / 528-160 • Fax.: 06221 / 528 246

www.haus-der-astronomie.deDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 



Das Haus der Astronomie auf dem Heidelberger Königstuhl vermittelt die Faszination astronomischer Forschung.

Spannende Vorträge handeln über Dunkle Materie und die Suche nach intelligentem Leben im All. Schülerforschungsprojekte werden mit mobilen Schulfernrohren betreut, für den Unterricht an Schulen gestalteten die Mitarbeiter einen Astronomie-Koffer mit anschaulichen Planetenmodellen. Astronomische Schriften werden zum leichteren Verständnis ins Deutsche übertragen. Mit Fantasie und großem Engagement knüpft das Heidelberger Haus der Astronomie an die erfolgreiche Tradition astronomischer Öffentlichkeitsarbeit. Das Foto zeigt das Haus der Astronomie Heidelberg (© Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.). München

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Königstuhl 17 • 69117 Heidelberg

Tel.: 06221 / 528-160 • Fax.: 06221 / 528 246

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Eine Spiralgalaxie auf dem Königstuhl

Der bestirnte Himmel über mir
Die Zahl der Sterne scheint unermesslich, unvorstellbar sind auch die Entfernungen im All. Teleskope lassen uns die Geburt und den Tod von Sternen erleben, zeigen uns kollidierende Galaxien und führen uns zu den Anfangsgründen des Universums. Zwei Dinge sind es, die nach dem Philosophen Immanuel Kant das Gemüt des Menschen mit immer neuer und wachsender Bewunderung erfüllen: Das moralische Gesetz in mir - und der bestirnte Himmel über mir.

Bild links: „Aus der Erkenntnis der Himmelserscheinungen darf man kein anderes Ergebnis erwarten als ungestörte Seelenruhe und jene innere Zuversicht, worauf ja auch sonst alles hinzielt”, Epikur, griechischer Philosoph (341-270 v.u.Z.). Ausgewählte Schriften, Alfred Kröner Verlag, ISBN 978-3-520 21801-8;
Bild rechts: Kathrin Hahnemann, Uwe Mayer: Neil Armstrong, arsEdition München (2013), ISBN 978-3-8458-0043-1; „Dies ist ein kleiner Schritt für den Menschen, aber ein Riesensprung für die Menschheit”. Mit 39 Jahren war Neil Armstrong der erste Mensch, der den Mond betrat, und wurde so zur lebenden Legende. Doch wie kam es dazu? Wie wurde aus einem stillen, flugzeugbegeisterten Jungen der Mann, den die NASA auswählte, um als Erster einen fremden Himmelskörper zu betreten? Was erlebte Neil währenmd dieser spannenden Reise zum Mond? Diese Biografie erzählt kindgerecht und spannend aufbereitet alles, was Kinder über den berühmten Astronomen wissen wollen.

Ein Platzproblem auf dem Königstuhl
„Twinkle, twinkle little star, how I wonder what you are” - „Funkle, funkle kleiner Stern, was du bist, das wüsst ich gern”, lauten die ersten Strophen in einem alten englischen Kinderlied. Schon Kinder sind fasziniert vom nächtlichen Sternenhimmel und so können im Haus der Astronomie sogar die Kleinsten aus dem Kindergarten in einem liebevoll eingerichteten Raum Sterne malen und basteln.

Das Heidelberger Haus der Astronomie knüpft an eine Tradition erfolgreicher Wissenschaftskommunikation, die bereits Anfang der 1960er Jahre beginnt. Um die Wertschätzung astronomischer Forschung zu verbessern und um Nachwuchswissenschaftler an die Astronomie heranzuführen, gründen der Astronom Hans-Friedrich Elsässer (1929-2003) und seine Kollegen Rudolf Kühn (1926-1963) und Karl Schaifers (1929-2009) im Jahr 1962 die ZeitschriftSterne und Weltraum”, die bis heute auf dem Königstuhl erscheint. Das Fachmagazin enthält gut verständliche Artikel zu aktuellen und allgemeinen astronomischen Themen, aber auch ausführliche Anleitungen zur Beobachtung des Sternenhimmels für Hobbyastronomen. Etwa einmal im Jahr erscheinen spezielle Ausgaben mit vertiefenden Einblicken in ein spezielles Gebiet der Astronomie.

Seit 2001 erscheint „Sterne und Weltraum” in der Spektrum der Wissenschaft Verlagsgesellschaft mbH Heidelberg. Die Zielsetzung der Zeitschrift hat sich seit ihrem ersten Erscheinen nicht verändert: Sternenfreunde und Amateurastronomen, Wissenschaftler und die Freunde guter Science-Fiction aus erster Hand über die Ergebnisse der modernen Astronomie und der Weltraumforschung zu unterrichten. Die Fotos zeigen die Cover der Erstausgabe vom April 1962 und der Jubiläumsausgabe zum 50sten Geburtstag im April 2012 © Spektrum der Wissenschaft Verlagsgesellschaft mbH Heidelberg 

Alle drei Herausgeber der Zeitschrift hatten einschlägige Erfahrungen in der Popularisierung wissenschaftlicher Themen: Rudolf Kühn war bekannt durch seine im Deutschen Fernsehen ausgestrahlten Astronomie-Sendungen „Astronomie populär” (1958) und „Die Himmel erzählen” (1962), Hans-Friedrich Elsässer hatte sich u. a. mit seiner Einführung „Weltall im Wandel” (1989) und Karl Schaifers mit seinen beiden Bänden „Sternbuch für Kinder” (1968) und „Geschwister der Sonne” (1985) um die öffentliche Anerkennung der Astronomie verdient gemacht.

Nach dem PISA-Schock im Jahr 2001 mit dem schlechten Abschneiden deutscher Schüler in der mathematischen und naturwissenschaftlichen Grundbildung bringt Jakob Staude das Projekt „Wissenschaft in die Schulen” auf den Weg. Er ist davon überzeugt, dass sich die Begeisterung der jungen Leser der Zeitschrift „Sterne und Weltraum” für astronomische Forschung auch für den Schulunterricht nutzen lässt. Zu ausgewählten Artikeln in der Zeitschrift stellt die Verlagsgesellschaft Spektrum der Wissenschaft Materialien kostenfrei online, die so direkt in den Unterricht integriert werden können - die Astronomie wird zu einer Art „Trojanischem Pferd”, um die Schüler für Physik, Chemie oder Biologie zu interessieren.

Neben der Zeitschrift und Schulprojekten begeistert die Astronomie auf dem Heidelberger Hausberg mit Tagen der Offenen Tür und Girl’s Days, mit öffentlichen Vortragsreihen und Führungen. Seit 2005 veranstaltet der gemeinnützige Verein Astronomieschule e. V. Workshops und Astronomiekurse besonders für Kinder und Jugendliche oder organisiert in den Astrocamps nächtliche Beobachtungen.

Als die Zahl astronomischer Unternehmungen schließlich zu einem Platzproblem führt, reift bei Jakob Staude die Idee, auf dem Königsstuhl ein „Haus der Astronomie” zu errichten. Ein Projektantrag an die Klaus Tschira Stiftung wird positiv beschieden - und 2008 gibt die Stiftung zusammen mit der Max-Planck-Gesellschaft die Gründung des Hauses bekannt.

Wasserstrudel und die Stellung des Menschen im Universum. Mehr auf der nächsten Seite.

Ein Haus für die Astronomie

Ein Haus für die Astronomie

Der Wetterumschwung kam überraschend. Wochenlang hatten dunkle, schwere Regenwolken astronomische Beobachtungen verhindert, doch an diesem Tag war der nächtliche Himmel sternenklar. William Parsons, 3. Earl of Rosse (1800-1867) verlor keine Zeit. Als der irische Astronom im April 1845 nach langem Warten sein neues Spiegelteleskop auf die Galaxie M51 richtet, bestätigen sich seine Vermutungen: Die relativ nahe Galaxie im Sternbild Jagdhunde hatte eine spiralige Struktur. Da ihn ihre Spiralarme an einen Wasserstrudel oder Wirbel erinnern, nennt Parsons die Galaxie „Whirlpool-Galaxie” - nach dem englischen „whirl” = Strudel und „pool” - Becken, Wanne. In den folgenden Jahren kann der Astronom die Spiralnatur von 14 weiteren Galaxien nachweisen. 


Bild links: Einer Spiralgalaxie nachempfunden - das Gebäude des Hauses der Astronomie Heidelberg. Foto: Grundriß Haus der Astronomie Erdgeschoß, Blick von Westen © Architekten Bernhardt + Partner, Darmstadt  Bild rechts: © Max Planck Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e. V.

Im Zentrum der „Galaxie” befindet sich ein mit modernster Technik ausgestatteter Hörsaal. Eindrucksvoll lassen sich hier Full-Dome-Visualisierungen astronomischer Objekte und Bilder präsentieren, wie sie die Astronomen aus ihren Beobachtungen erhalten. Die gewundenen Spiralarme mit den Nutzebenen sind um ein halbes Geschoss versetzt und unterstützen zusätzlich die Gebäude-Rotation um den Kern - der spektakuläre Entwurf des Hauses der Astronomie der Darmstädter Architekten Bernhardt  + Partner auf dem Heidelberger Königstuhl ist der Form einer Spiralgalaxie nachempfunden.

Detailansicht Haus der Astronomie © Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V. München

„Das Ziel des Hauses der Astronomie besteht darin, die Faszination der Astronomie vielen Menschen zu vermitteln und in die Schulen zu tragen”, erklärt der Leiter des Hauses Dr. Markus Pössel. Daneben spielt auch das Netzwerken eine bedeutende Rolle - der Austausch der Astronomen untereinander und mit den Kollegen angrenzender Wissensgebiete.

Zu diesem Zweck bietet die deutschlandweit einzigartige Institution auf dem Königstuhl zahlreiche Aktivitäten - Workshops für Schüler und Fortbildungen für Lehrer, öffentliche Führungen und fachliche Unterstützung bei Ausstellungen, Forschung für alle - im Englischen „Citizen Science” - und Astronomie-Beratung für Medienvertreter.

Aktuell bietet das Haus der Astronomie für alle Astronomieliebhaber die Vortragsreihe „Faszination Astronomie” mit einem Begleitkurs. Die Teilnehmer tauchen ein in die Geschichte der Himmelskunde, erfahren aber auch von den Fortschritten der Astronomie. Seit Galilei und Kepler haben die Astronomen mehrfach unser Verständnis des Universums revolutioniert - und der Stellung des Menschen darin.

 

 

 

 

 

 

Informationen zum Haus der Astronomie, zu Veranstaltungen und Personen im Internet unter www.haus-der-astronomie.de

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