Seit Jahrhunderten sind Botanische Gärten Schutzraum seltener und bedrohter Pflanzenarten. Mit seiner Gründung im Jahr 1593 gehört der Botanische Garten Heidelberg zu den ältesten Botanischen Gärten der Welt.

Seine Forschungs- und Schutzsammlungen gehören zu den artenreichsten Pflanzenbeständen der Botanischen Gärten Europas. Untrennbar mit ihm verbunden sind bedeutende Arbeiten weltberühmter Heidelberger Botaniker. In kunstvoll nachgebauten Biotopen können die Besucher botanische Kostbarkeiten bewundern. Der Botanische Garten der Universität Heidelberg ist spannender Entdeckungsort für Kinder und Erwachsene - und nicht zuletzt auch einfach ein Ort der Schönheit und Freude.

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Botanischer Garten Universität Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 340 • 69120 Heidelberg
Tel.: 06221 / 54 57 83

Öffnungszeiten Freiland: ganzjährig, ganztätig, Eintritt frei
Öffnungszeiten Gewächshäuser:
Mo. - Do. 9.00-16.00 Uhr • Fr. 9.00-14.30 Uhr
So. & Feiertage 10-17 Uhr (Sommerzeit); 9-16 Uhr (Winterzeit)
Eintritt frei

www.botgart.hip.uni-heidelberg.de (mit Lagekarte & Anfahrtsweg)

Reservate der Pflanzenwelt
Eindrucksvoll strecken die tropischen Baumfarne im Tropischen Bergwald-Haus ihre mächtigen Wedel empor. Erstaunlich sind die „karnivoren”, die fleischfressenden Pflanzen, darunter die berühmte Venusfliegenfalle mit ihrem fasziniernden Fangmechanismus. Die ausgewachsenen Blätter der Victoria-Seerose am Ende des Tropenhaus-Traktes können unglaubliche 40 kg Last tragen. Der Himmelsbambus in der Japan-Abteilung wird häufig in japanischen Tempelgärten gepflanzt. Im Außenbereich beeindrucken ein Hochmoor und ein Norddeutsches Heidemoor.

Der Botanische Garten Heidelberg genießt einen auch international hervorragenden Ruf. Im Jahr 1593 gegründet, gehört er zu den drei frühesten Botanischen Gärten in Deutschland und ist damit nur wenig jünger als der Botanische Garten in Padua (Italien). Eingerichtet im Jahr 1545 zählt dieser älteste erhaltene Botanische Garten überhaupt zum Weltkulturerbe der UNESCO. Die Hauptachse des unter Denkmalschutz stehenden Gewächshaustraktes des Botanischen Garten Heidelberg bildet eine reizvolle Kulisse für die hier kultivierten Pflanzen und Gewächse. 

Bild links: Tropenhaus; Bild rechts: Fächerahorn © Botanischer Garten Universität Heidelberg 

Ein Urmeter für Pflanzennamen

Die Expeditionen waren mitunter sehr „abenteuerlich” - das ist eine vergleichsweise milde Umschreibung der Gefahren, denen sich wagemutige Naturkundler und Forschungsreisende bei ihren Entdeckungsreisen in unbekannte und unerforschte Gebiete aussetzen. In den vergangenen Jahrzehnten brachte der international renommierte Botaniker Prof. Dr. Werner Rauh von seinen zahlreichen Expeditionen in Amerika, Asien und Afrika die Pflanzen mit, die im wesentlichen die Grundlage der Schwerpunkt-Sammlungen des Botanischen Garten Heidelberg bilden: die Sammlungen der Orchideen, der Bromelien (Ananasgewächse) und der Sukkulenten.


Bild links: Sukkulentenhaus; Bild rechts: Tropenhaus © Fotos Botanischer Garten Universität Heidelberg

Das Herbarium, das dem Botanischen Garten angeliedert ist, enthält einen wahren Schatz: „Unter unseren Pflanzenbelegen befinden sich auch etwa 2.000 Typus-Exemplare, also Belege, die einen ‚Urmeter’ für einen wissenschaftlichen Pflanzennamen darstellen”, verrät 
Dr. Andreas Franzke, der Wisenschaftliche Leiter des Botanischen Garten Heidelberg.

Bis weit in die Neuzeit war die Botanik eine Hilfswissenschaft der Medizin. Statt sich mit den eher verwirrenden Zeichnungen der Heilpflanzen abzumühen, konnten die künftigen doctores der Medizin in den Botanischen Gärten die von ihnen in der Behandlung eingesetzten Pflanzen und Kräuter unmittelbar studieren. Bald wurden in den Botanischen Gärten auch Pflanzen-Exoten aus den überseeischen Kolonien kultiviert, auch wenn sie keinen medizinischen Nutzen versprachen.

Die Grüne Schule Heidelberg
Explodiergurken, Springkräuter & Klapp-Fallen sind ebenso ein Thema wie die tropischen Genüsse Mango, Cherimoya oder Longan. Ein Malkurs für Kinder steht auf dem Programm oder ein Besuch der Fossilienwerkstatt.Die Veranstaltungen der Grünen Schule Heidelberg richten sich zwar schwerpunktmäßig an Kinder und Jugendliche, doch auch Erwachsene können bei spannenden Garten-Führungen und Kursen einiges über lebende Fossilien wie den Urwald-Mammutbaum oder über pflanzliche Textilfasern wie die Baumwolle und den Papyrus erfahren. In einer Pflanzenbörse im Eingangsbereich zu den Schau-Gewächshäusern werden gegen eine Spende überzählige Pflanzen an Privatpersonen abgegeben. 

Seerosen © Botanischer Garten Universität Heidelberg 

Aktuelle Informationen zur Grünen Schule Heidelberg des Botanischen Gartens im Internet unter: www.grueneschule.cos.uni-heidelberg.de

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