Kulturfabrik für das digitale Zeitalter

Lorentzstraße 19 • 76135 Karlsruhe
Tel.: 0721 / 81 00 - 0 • Fax: 0721 / 8100 - 1139

Öffnungszeiten Medienmuseum & Museum für Neue Kunst:
Mi. - Fr. 10.00 - 18.00 Uhr • Sa. - So. 11.00 - 18.00 Uhr
Mo. - Di. geschlossen

www.zkm.de • Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Foto: Der ZKM-Kubus bei Nacht © ZKM Ι Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe, Foto: Uli Deck 

Das ZKM Ι Zentrum für Kunst und Medientechnologie ist eine weltweit einzigartige Kulturinstitution - mit einer beeindruckenden Programmvielfalt: Jährlich rund 25 Wechselausstellungen & etwa 100 Veranstaltungen von Filmpremieren über multimediale Opern bis hin zu Klang- & Lichtinstallationen. Regelmäßige Musik-Festivals & anregende Kulturangebote wie die alljährliche Verleihung des App-Art Award, die ARD-Hörspieltage oder die Museumsnacht immer Anfang August. Das ZKM Ι Medienmuseum ist bis heute (Stand: 2014) das weltweit einzige Museum für interaktive Kunst - und beherbergt eine der größten Medienkunstsammlungen, die bis in die Anfänge der Videokunst, der elektronischen Installation und der Holografie zurückreicht • Dauerausstellung u.a. ZKM Gameplay - Die Game-Plattform im ZKM, seit 21.06.2014, ZKM Ι Medienmuseum • aktuelle Ausstellung: Lynn Hershman Leeson. Civic Radar, 13.12.2014 - 29.03.2015

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Das „Elektronische Bauhaus”

Als Vorbild galt das 1919 gegründete Staatliche Bauhaus in Weimar. Wie das Bauhaus Kunst und Handwerk zusammengeführt hatte, sollte auch das Zentrum für Kunst und Medientechnologie die klassischen Künste mit den neuen Medienkünsten verbinden. Im ZKM erhalten beide Kunst-Bereiche einen gemeinsamen „Ort der Förderung”, erklärt der Gründungsdirektor des ZKM Professor Heinrich Klotz im Jahr 1992 - das Ziel sei eine „Bereicherung der Künste, nicht deren technologische Amputation”.

Prof. Dr. Heinrich Klotz (†1999), Gründungsdirektor des ZKM, Foto: Evi Künstle © ZKM Ι Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe

Im Jahr 1997 erfolgte die Neueröffnung des ZKM Ι Zentrum für Kunst und Medientechnologie im denkmalgeschützten Hallenbau einer ehemaligen Waffenfabrik im Süden von Karlsruhe. Den Haupteingang markiert ein gläserner Kubus, der als Musikstudio und Veranstaltungsort dient.

 

Bild links: Der ZKM_Kubus bei Nacht © ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe, Foto: Uli Deck. Bild rechts: Lichthof im ZKM | Museum für Neue Kunst© ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe, Foto: Volker Naumann 

In dem riesigen Gebäudekomplex, der in zehn Lichthöfe unterteilt ist, sind neben drei Forschungsinstituten zwei Ausstellungsplattformen untergebracht. Das ZKM Ι Medienmuseum beschäftigt sich ausschließlich mit Werken der interaktiven Kunst. Die Exponate der Dauerausstellung reichen von Videoinstallationen über interaktive Filme bis hin zu Simulationstechniken für den Cyberspace. Im Zentrum der Themenausstellungen steht die Geschichte und kritische Betrachtung der Auswirkungen der Neuen Medien auf Gesellschaft und Religion, auf Wissenschaft, Kunst und selbst den menschlichen Körper.

Die Lichthöfe 1 und 2 beherbergen das ZKM Ι Museum für Neue Kunst. Neue Ausstellungsformate und Ausstellungsarchitekturen prüfen immer wieder alternative Möglichkeiten der Konzeption und Umsetzung von Ausstellungen. In diesem Sinn wurde das ZKM Ι Museum für Neue Kunst zu einem „globalen Labor der Gegenwartskunst” (Peter Weibel). In den Projekträumen des Museums finden immer wieder kleinere Ausstellungen statt.

Bild links: Außenansicht des ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie © ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe, Foto: Uli Deck. Bild rechts: Außenansicht des ZKM | Museum für Neue Kunst © ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe, Foto: ONUK

Mekka der Medienkünste
In der Ausstellung „Digital Art Works - The Challenges of Conservation” (2011/12) standen Fragen nach dem Sammeln, Ausstellen und Erhalten digitaler Kunst im Vordergrund - ein Exponat war die Video-Wand „Internet Dream”, ein Klassiker des Video-Pioniers Nam June Park. „bit international” (2008/2009) widmete sich computergenerierten Kunstwerken der internationalen Künstlergruppe „Neue Tendenzen” aus den 1960er Jahren. Der isländische Künstler Ólafur Elíasson beschäftigt sich in seinen Installationen mit den Bedingungen der menschlichen Wahrnehmung im technologischen Zeitalter - die erste große Einzelausstellung 2001 im ZKM Ι Medienmuseum war der Beginn der internationalen Karriere des Avantgarde-Künstlers.

Jonathan, „Blow Braid“, 1920 x 1080 cm, © Jonathan. Das ZKM als Spielwiese: ZKM_Gameplay ist seit Juni 2014 eine dauerausstellung im ZKM Ι Medienmuseum zum Thema des Computerspiels und experimenteller Spielformen. In der Ausstellung werden besonders Werke präsentiert, die sich durch eine kreative Spiel-Idee, einen interessanten experimentellen Anspruch oder großen kulturellen Einfluss auszeichnen. Das Computerspiels „Braid” des Game-Designers Jonathan Blow erfordert intuitive und unkonventionelle Spielstrategien. Die Spieler können im Spiel die zeit manipulieren, wodurch die klassische lineare Erzählstruktur aufgehoben wird. 

Mit einer der weltweit größten Medienkunstsammlungen gilt das Medienmuseum ein „Mekka der Medienkünste”. Neben Werken der Video-Kunst & der elektronischen Musik erwirbt das ZKM Archive und Dokumente zu den elektronischen Kunstformen. Die Video-Sammlung des ZKM wurde als eine der ersten in Deutschland aufgebaut und half mit, Video als selbständige Kunstform zu etablieren. Ein Schwerpunkt der Audio-Sammlung ist elektroakustische Musik. Zur Sammlung zählen neben Partituren auch historische Fotografien und Poster. 

Informationen zu den Ausstellungen, aktuellen Veranstaltungen & dem abwechslungsreichen Programm mit Führungen & Workshops für Kinder & Jugendliche finden Sie unter www.zkm.de

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