Automobilgeschichte erleben

Automuseum Dr. Carl Benz
Winfried A. Seidel
Ilvesheimer Straße 26 • 68526 Ladenburg

Tel.: 06203 / 18 17 86 • Fax: 06203 / 2503

Öffnungszeiten: Mittwoch, Samstag & Sonntag 14.00 - 18.00 Uhr
Gruppen nach Vereinbarung

www.automuseum-ladenburg.deDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Am 29. Januar 1886 wird Automobilgeschichte geschrieben: An diesem Tag erhält Karl Friedrich Benz das Patent auf den Benz-Patent-Motorwagen mit Verbrennungsmotor und elektrischer Zündung - es ist das erste Automobil der Welt. 1906 gründet der Ingenieur am neuen Standort vor den Toren der Stadt Ladenburg die Firma Carl Benz & Söhne und beginnt wenig später mit der Herstellung von Automobilen. Hundert Jahre später erwirbt Winfried A. Seidel das Fabrikgelände. Der passionierte Oldtimersammler verwandelt mit der Unterstützung der Mercedes-Benz-Werke die historischen Fabrikhallen in ein einzigartiges Automuseum • Sonderausstellung 2014: 100 Jahre Leica • Ausfahrten und Veranstaltungen des Museums • Sonderausstellung „Momente für die Ewigkeit” - 100 Jahre Leica (bis Ende 2014)

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Automobilgeschichte erleben

Automuseum Dr. Carl Benz
Winfried A. Seidel
Ilvesheimer Straße 26 • 68526 Ladenburg

Tel.: 06203 / 18 17 86 • Fax: 06203 / 2503

Öffnungszeiten: Mittwoch, Samstag & Sonntag 14.00 - 18.00 Uhr
Gruppen nach Vereinbarung

www.automuseum-ladenburg.deDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Am 29. Januar 1886 wird Automobilgeschichte geschrieben: An diesem Tag erhält Karl Friedrich Benz das Patent auf den Benz-Patent-Motorwagen mit Verbrennungsmotor und elektrischer Zündung - es ist das erste Automobil der Welt. 1906 gründet der Ingenieur am neuen Standort vor den Toren der Stadt Ladenburg die Firma Carl Benz & Söhne und beginnt wenig später mit der Herstellung von Automobilen. Hundert Jahre später erwirbt Winfried A. Seidel das Fabrikgelände. Der passionierte Oldtimersammler verwandelt mit der Unterstützung der Mercedes-Benz-Werke die historischen Fabrikhallen in ein einzigartiges Automuseum • Sonderausstellung 2014: 100 Jahre Leica • Ausfahrten und Veranstaltungen des Museums • Sonderausstellung „Momente für die Ewigkeit” - 100 Jahre Leica (bis Ende 2014)

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Das Museum in der historischen Benz-Fabrik

 MEILENSTEINE DER AUTOMOBILGESCHICHTE

„Das Museum soll dem Besucher ein wenig von dem Flair vermitteln, das Herrn Benz wohl umgeben haben mag, als er im Jahr 1885 den Motorwagen baute, den er dann ein Jahr später zum Patent anmeldete”, erklärt Winfried A. Seidel, Besitzer des Automuseums Dr. Carl Benz. Vor den Toren der Stadt Ladenburg, die er von Versuchsfahrten bei der Entwicklung des Automobils kannte, fand Carl Benz 1904 ein Grundstück, das ihm Expansionsmöglichkeiten bot. Zusammen mit seinem ältesten Sohn Eugen gründete er hier zwei Jahre später die Firma Carl Benz & Söhne, nach weiteren zwei Jahre trat auch sein Sohn Richard in das Unternehmen ein. In den neu errichteten Fabrikhallen wurden bis in die 1920er Jahre rund 300 Fahrzeuge hergestellt, die beiden letzten Modelle ließ Carl Benz sich zum Eigenbedarf zusammenbauen - beide Fahrzeuge existieren noch heute und können im Museum bewundert werden.  

Heute, rund 80 Jahre nachdem der letzte Carl Benz & Söhne in Ladenburg gefertigt wurde, lebt die faszinierende Geschichte des Automobilpioniers Karl Benz wieder auf: 2004 erwarb Winfried A. Seidel das Fabrikgelände. Mit der Unterstützung des Unternehmens Mercedes-Benz war es dann möglich, einen zentralen Ursprungsorte unserer heutigen Mobilität als beeindruckendes Industriedenkmal zu restaurieren und die geschichtsträchtigen Fabrikhallen in ein in seiner Art einzigartiges Automuseum umzugestalten.

Das Museum zeigt die Entwicklung des Automobils an den alten Betriebsstätten. Bild links: Die historische Benz-Fabrik. Rechts: Blick in die Ausstellung. Fotos: Automuseum Dr. Carl Benz

Veranstaltungen mit Atmosphäre
Das Automuseum Dr. Carl Benz in der historischen „Benz-Fabrik” befindet sich in der alten Römerstadt Ladenburg zwischen Mannheim und Heidelberg. Die komplett sanierte Fabrikanlage fügt historische Architektur, modernste Materialien und eindrucksvolle Museumsgestaltung mit den ältesten Fahrzeugen der Automobilgeschichte und der danach folgenden Generationen perfekt zusammen.

Bild Mitte: Außenansicht des Museums bei Nacht. Bild links & rechts: beeindruckende Atmosphäre in den Veranstaltungsräumen. Fotos: Automuseum Dr. Carl Benz

Die großzügig gestalteten Räumlichkeiten mit historischer Kulisse sind der besondere Rahmen für

  • kulturelle Veranstaltungen
  • Firmenveranstaltungen
  • Tagungen & Seminare
  • Jubiläen
  • private Festlichkeiten

Entscheiden Sie selbst mit einem kompetenten und unkomplizierten Organisationsteam vor Ort, wie Ihre Veranstaltung ablaufen soll.

Literaturtipp für Fans:
Automobilgeschichten
Die Autos aus dem Automuseum Dr. Carl Benz
Winfried A. Seidel, Text/ Petra Arnold, Fotografie

Winfried A. Seidel, Autor der Benz-Biografie „Benz - Eine Badische Geschichte” und „Tatort Mannheim - wie das Automobil entstand”, schrieb die Geschichten zu den Automobilen. Oft hat er die Fahrzeuge auf abenteuerliche Weise selbst aufgespürt und teilweise aus Ruinen zu neuem Leben erweckt. So entstanden überraschende automobilhistorische Lebensläufe und faszinierende Einblicke in die Leidenschaften eines Sammlers, aus denen fast zwangsläufig ein Museum entstehen musste: Das Automuseum Dr. Carl Benz in der historischen Benz-Fabrik in Ladenburg.

Aber nicht nur die Geschichten stehen im Scheinwerferlicht. Auch die Fotografien der Fahrzeuge bilden ein eindrucksvolles Gesamtwerk. Die Fotografin Petra Arnold richtete ihr Kameraobjektiv dabei nicht einfach auf die Fahrzeuge im Museum. Für alle historischen Automobile wurde ein besonderer Ort ausgewählt - und jedes Fahrzeug hat seine je eigene Kulisse erhalten. 

Die Künstleredition enthält ein Buch mit einem signierten, limitierten und nummerierten Originalbild in exklusiver und handgefertigter Metallbox.

Bilder & Informationen unter www.automobilgeschichten.de

Tankstelle in einer Fußgängerzone

Die erste Tankstelle der Welt liegt heute in einer Fußgängerzone
Als sie den Ortsrand von Wiesloch passieren, bleibt der Wagen plötzlich stehen. Der Tank war leer und sie mussten musste in einer Apotheke nach Treibstoff fragen. Sie, das waren Bertha Benz, die Ehefrau des Automobilerfinders Carl Benz und ihre beiden Söhne Eugen und Richard, die in den ersten August-Tagen des Jahres 1888 mit dem Patent-Motorwagen „Modell 3” die epochemachende erste Fernfahrt von Mannheim nach Pforzheim unternahmen.

 
 
Bertha Benz um 1870; Benz-Patent-Motorwagen Modell 3. Fotos: Dr. Carl-Benz-Museum

Seit Carl Benz’ Erfindung des Patent-Motorwagens waren inzwischen zweieinhalb Jahre vergangen - lange Jahre, denn ein Käuferinteresse an diesem lärmenden und zischenden „Wagen ohne Pferde” wollte sich einfach nicht einstellen. Vielleicht, weil sie um die Finanzlage der Familie besorgt war - die Entwicklungsarbeiten in der Fabrik waren kostspielig -, oder weil sie ihrem Mann wieder Mut machen wollte, fasste Bertha Benz einen weit reichenden Entschluss: Zusammen mit ihren beiden Söhnen besteigt sie den von ihrem Mann erfundenen Motorwagen und bricht zur ersten Fernfahrt in der Geschichte des Automobils auf, die sie von Mannheim in das immerhin 120 Kilometer entfernte Pforzheim führt.

Die Reise ist der Durchbruch für den Verkauf der Erfindung ihres Mannes, der später eingesteht: „Sie war wagemutiger als ich und hat eine für die Weiterentwicklung des Motorwagens entscheidende Fahrt unternommen”.

Zu unerwartetem Ruhm kam während dieser Fahrt die Stadtapotheke in Wiesloch bei Heidelberg. Beim damaligen Apotheker Willi Ockel erhält Bertha Benz als Treibstoffnachschub einige Liter Ligroin, das damals als Reinigungsmittel diente. Die erste Tankstelle der Geschichte liegt heute in einer Fußgängerzone und ist für den motorisierten Verkehr gesperrt.

Szene aus dem nachgestellten historischen „Tankvorgang” von 1888 mit  einem Nachbau des Fahrzeugs vor der alten Apotheke © Stadtapotheke Wiesloch

Bertha Benz starb im hohem Alter von 95 Jahren am 5. Mai 1944 in Ladenburg. Am 25. Februar 2008 wurde die Bertha Benz Memorial Route offiziell genehmigt. Die Strecke folgt der historischen Route der Autofahrt von Bertha Benz von Mannheim nach Pforzheim.

Zum Weiterlesen: „Carl Benz - Eine Badische Geschichte. Die Vision vom pferdelosen Wagen verändert die Welt” von Winfried Seidel. Der Autor schildert unterhaltsam, wie Carl Benz trotz aller Widrigkeiten seine Idee eines „pferdelosen Wagens” verfolgt. Zahlreiche, bislang unveröffentlichte Bilder illustrieren das Buch und geben Zeugnis über den Ursprung des Automobils. Das Buch ist im Museum erhältlich.

 

 

 

 

 

 

 

Der Mercedes Benz unter den Fotoapparaten - Sonderausstellung 100 Jahre Leica

Sonderausstellung „Momente für die Ewigkeit" - 100 Jahre Leica

1. Mai bis Endes des Jahres 2014

Das Jahr 1914 ist die Geburtsstunde der Kleinbildfotografie: Vor 100 Jahren entwickelte und erbaute Oskar Barnack (1879-1936), Fotografie-Pionier und Mitarbeiter der damaligen Ernst-Leitz-Werke Wetzlar, die „Leitz Camera” - die Leica war die erste erfolgreiche Fotokamera für einen 35 mm Kleinbildfilm im Vollformat 24 x 36 mm. Die Konstruktion dieser so genannten „Ur-Leica” nach Barnacks Prinzip „kleines Negativ - großes Bild” revolutionierte die Ausdrucksmöglichkeiten der Fotografen, die bislang auf überwiegend sperrige Plattenkameras angewiesen waren. Barnack nannte seine handliche Erstkonstruktion daher auch „Liliput”. Im März 2014 vermerkt Barnack laut Firmenarchiv: „Liliput-Kamera fertiggestellt”.

Das original ist noch heute im Besitz der Leica Camera AG, ebenso wie die Negative und Abzüge der ersten mit der Ur-Leica angefertigten Fotografien, darunter Bilder einer USA-Reise des Unternehmers Ernst Leitz II im Sommer 1914.

Bild links: Oskar Barnack (1879-1936) © Leica Camera AG. Bild rechts: Die Markteinführung der Leica erfolgt im Jahr 1925 © Leica Camera AG

Ab 1925 trat die Leica nach den durch den I. Weltkrieg bedingten Verzögerungen ihren weltweiten Siegeszug an und begründete den Mythos der Marke mit einer Vielzahl geradezu ikonischer Fotografien, die unser Verständnis vom Weltgeschehen tief beeinflusst haben - darunter Robert Capas Aufnahme „Falling Soldier” im Spanischen Bürgerkrieg oder das nackte brennende Mädchen Kim Phuo, das Pulitzer-Preisträger Nick Út nach einem Napalmbombenangriff während des Vietnam-Krieges fotografierte. Schnappschüsse, authentische Reportagefotos, aktuelle Kriegsbilder - all das war nun möglich.

Aber wir verdanken der Leica auch viele Abbildungen von historischen Automobilen und viele Szenen aus dem frühen Motorsport. Das Automuseum Dr. Carl Benz widmet dem Mythos Leica deshalb eine Sonderausstellung. Vom 1. Mai bis zum Ende des Jahres 2014 werden ca. 50 Leica Fotoapparate mit Zubehör aus allen Produktionsepochen gezeigt - darunter auch die berühmte Leica I.

Blick in die Ausstellung. © Automuseum Dr. Carl Benz Ladenburg

Auch Carl Benz war die Leidenschaft für die Fotografie nicht fremd. Als Student in den 1860er Jahren - also lange vor der Erfindung der Leica -, habe Benz mit einer selbst gebauten „Camera Obscura” fotografiert - ein Hobby, aus dem sich sogar eine kleine Finanzierungshilfe für sein Studium entwickelte. Der Automobil-Pionier und der Pionier der Fotografie hätten sich sicher viel zu erzählen gehabt, ist Museumsschef Winfried Seidel überzeugt.

Weitere Informationen zur Geschichte der Leica & der Leica Camera AG auch hier auf Qualitaetslotse.

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