Melodien & Texte von der Antike bis zur Renaissance

Kontakt: Volker Gallé • Kulturkoordinator der Stadt Worms
Stadtverwaltung Worms
Marktplatz 2 • 67547 Worms
Tel.: 06241 / 853 - 10 51 • Fax.: 06241 / 853 - 1098

www.wunderhoeren.de 

Foto: Martinskirche (Detail), © Martin Kaempfer

Musik & Literatur vergangener Epochen im historischen Ambiente mittelalterlicher Kirchen - auf eben dieser einzigartigen Kombination beruht der Charme von „wunderhoeren - Tage alter Musik und Literatur in Worms”. Zum Programm des Festivals, das seit 2011 alle zwei Jahre stattfindet, gehören auch Musik und Literatur außereuropäischer Kulturen sowie Crossover-Projekte mit Jazz und neuer Musik. Spitzenensembles aus ganz Europa sind zu Gast. Ein umfangreiches Vermittlungsprogramm u. a. für Schulklassen, Instrumentalworkshops sowie kurze Einführungen vor den Veranstaltungen helfen, Berührungsängste mit der Musik und Literatur vergangener Zeiten zu überwinden und machen Lust auf mehr • „wunderhoeren” 2015 vom 28. Februar - 12. Juli 2015, verschiedene Veranstaltungsorte in Worms

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Melodien & Texte von der Antike bis zur Renaissance

Kontakt: Volker Gallé • Kulturkoordinator der Stadt Worms
Stadtverwaltung Worms
Marktplatz 2 • 67547 Worms
Tel.: 06241 / 853 - 10 51 • Fax.: 06241 / 853 - 1098

www.wunderhoeren.de 

Foto: Martinskirche (Detail), © Martin Kaempfer

Musik & Literatur vergangener Epochen im historischen Ambiente mittelalterlicher Kirchen - auf eben dieser einzigartigen Kombination beruht der Charme von „wunderhoeren - Tage alter Musik und Literatur in Worms”. Zum Programm des Festivals, das seit 2011 alle zwei Jahre stattfindet, gehören auch Musik und Literatur außereuropäischer Kulturen sowie Crossover-Projekte mit Jazz und neuer Musik. Spitzenensembles aus ganz Europa sind zu Gast. Ein umfangreiches Vermittlungsprogramm u. a. für Schulklassen, Instrumentalworkshops sowie kurze Einführungen vor den Veranstaltungen helfen, Berührungsängste mit der Musik und Literatur vergangener Zeiten zu überwinden und machen Lust auf mehr • „wunderhoeren” 2015 vom 28. Februar - 12. Juli 2015, verschiedene Veranstaltungsorte in Worms

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Alte Musik an alten Orten

„... von küener recken striten muget ir nu wunder hœren sagen” - der schöne & geheimnisvolle Name des Festivals geht zurück auf den Schluss der berühmten ersten Strophe des Nibelungenliedes, der vom Staunen über die alten Geschichten und deren Vortrag handelt. Die Stadt Worms kennt viele solcher Geschichten und sie hat das Potential, diese alte Musik und Literatur an authentischen Orten zu präsentieren.

Zum einen besteht durch das Nibelungenlied eine literarische Verknüpfung von überregionaler Bedeutung mit dem europäischen Mittelalter. Aber auch Kelten und Römer siedelten hier, die jüdische Kultur Westeuropas blühte in den Lehrhäusern am Rhein und Luther stieß beim Reichstag 1521 das Tor zur Reformation auf.

Zum anderen existieren mit den Wormser Kirchenbauten noch die authentischen Orte dieser Geschichte/n. Die Blütezeit der Stadt ist die Zeit der Staufer und des Nibelungenliedes im 12. und 13. Jahrhundert, was sin den bedeutenden Bauten der Romantik und Gotik, vom Dom über die ehemaligen Stiftskirchen St. Andreas, St. Paul und St. Martin bis hin zur Magnus- und Bergkirche, zu Liebfrauen und der Renaissance-Fassade des Roten Hauses zum Ausdruck kommt.

Bild links: Liebfrauenkirche, Foto: Bernward Bertram; Foto rechts: Kirche St. Paulus, Foto: Bernward Bertram

In diesen geschichtsträchtigen Gebäuden kann seit dem Jahr 2011 nun alte Musik in eben den Räumen erleben, für die sie ursprünglich geschrieben wurde. „Der größte Teil der uns überlieferten Musik wurde für die höfische Unterhaltung in Burgen und Schlössern und für Kirchenbauten geschrieben”, erklärt Volker Gallé, Kulturkoordinator der Stadt Worms und Initiator sowie Programmgestalter von „wunderhoeren”.

Die Rückkehr zu solchen Veranstaltungsorten habe deshalb seinen ganz besonderen Reiz: „Das international bekannte Hilliard-Ensemble begeisterte 2013 mit einem Konzertprogramm mit Werken von Perotin und Machaut im Dom. Die Musik wurde ursprünglich für die Kathedralen von Paris (Notre-Dame) und Reims geschrieben und passte somit ideal zur Akustik im Wormser Dom. Das Quartett konnte den langen Nachhall des Gotteshauses voll ausnutzen. Auch die anderen Orte werden bewusst und passend zu den akustischen Anforderungen der Veranstaltungen gewählt”, so Gallé.

Dom zu Worms, Foto: Bernward Bertram

Das vielseitige Programm des Festival „wunderhoeren - Tage alter Musik und Literatur” richtet sich nicht nur an Kenner, sondern an all diejenigen, die neugierig auf Klänge und Melodien der Vergangenheit sind - und gespannt auf Wunderbares & Wundersames. „Da es in der Metropolregion Rhein-Neckar zuvor kein Festival gab, das sich dieser Kunst annahm, schließt Worms auf diese Weise auch eine kulturelle Lücke und leistet einen einen wichtigen Beitrag zur Regionakultur”, betont Oberbürgermeister Michael Kissel.

Festival historischer Klänge - wunderhoeren 2015

Klangreisen in andere Zeiten & fremde Kulturen

Beim Eröffnungskonnzert des Festivals präsentieren die Musiker des Ensembles Santenay unter dem Titel „Pres du Soloil” („Nahe der Sonne”) Balladen, Tanz- & Liebeslieder sowie Vokalstücke, die auf kunstvolle Weise den Gesang von Nachtigall, Kuckuck oder Lerche imitieren. Die Musik der Wikinger steht beim Konzert der schwedischen Sängerin Miriam Andersén und des Flötisten Poul Høxbro im Mittelpunkt. Ashok Nair an der Langhalslaute „Sitar” & Ismael Rodriguèz an den Handtrommeln „Tabla” versetzen in ihren Stücken die Hörer in die Welt der indischen Ragamusik - Ragas sind Tonskalen, denen bestimmte Tageszeiten, Situationen und Emotionen zugeordnet sind.

Ensemble Santenay, Foto: Hagen Schnaus, Konzert Pres du Soloil Einführung  Philipp Zimmermann

Moderne Musik auf alten Instrumenten & Chorkonzerte, Minnesang & Crossover zu Jazz und anderen Musikstilen, Kirchenmusik & Rezitation - in den unterschiedlichen Herangehensweisen an die Musik vergangener Epochen lassen die Ensembles und Solisten eine Welt entstehen, die noch immer fasziniert. „Das Festival alter Musik und Literatur lädt dazu ein, Geschichte an passenden Orten zu hören und dadurch anderen Zeiten - und sich selbst näher zu kommen”, erklärt Oberbürgermeister Michael Kissel. „Alle Programme bieten Neues im Alten, laden ein zu einer Zeitreise, die man so nur an diesen Orten und mit diesen Musikern erleben kann.” 

Viele Konzerte & Lesungen richten ihren Blick über die Landes- und Sprachgrenzen Deutschlands hinaus: So stellen beim Konzert des Ensembles „Musica Romana” die Musiker Visionen keltischer und germanischer Musik neben Klänge der römischen Antike, Texte aus einem andalusischen Geschichtenbuch aus dem 13. Jahrhundert verbinden im Erzählkonzert „Hundertundeine Nacht” den europäischen Kontinent mit dem Orient. Einen Höhepunkt im Festivalprogramm erwartet die Besucher mit der Uraufführung „Rheingold” des Harfenisten Rüdiger Oppermann.

Rheingold, Uraufführung von und mit Rüdiger Oppermann, Samstag 27. Juni 2015, Konzert im WORMSER, Beginn 20.00 Uhr; © Foto: Renate Weber

Ein umfangreiches Begleitprogramm gehört zum Konzept des Festivals
„Das Festivalprogramm ist etwas für Menschen, die Entdeckungsreisen in andere Kulturen lieben”, erläutert Volker Gallé. Ein umfangreiches Rahmenprogramm erleichtert auch interessierten Laien den Zugang zur Musik. So leitet ein Referent vor jedem Konzert in die Themen des Abends ein; Lesungen und Gesprächsrunden ergänzen das musikalische Angebot. Fachkundige und Experten - zum Teil auch die Musiker selbst - informieren über Hintergründe des Programms. „Wer sich nur ein wenig auskennt, kann die alten Kunstformen mehr genießen und schätzen”, ist Gallé überzeugt. Zum ersten Mal bezieht das Festival auch seine Besucher aktiv in das Programm ein. Beim Carmina Burana Bürgerchor wird das Trinklied „In taberna quando sumus” (Wenn wir in der Schenke sitzen) einstudiert.

Klangwelten im Dom, Ensembles Leones und Peregrina, Sonntag, 19. April 2015, Dom zu Worms, Beginn 18.00 Uhr / 18.30 Uhr, © Foto: Björn Trotzki. Das Konzertprojekt „Klangwelten im Dom” nutzt die besondere Akustik des mittelalterlichen Bauwerks. An drei Stationen - im Ostchor, in der Nikolaus-Kapelle und im Westchor - präsentieren die Ensembles mitreißende Kompositionen des 12. bis 15. Jh auf zum Teil außergewöhnlichen Instrumenten wie Doppelflöte, Kastagnetten oder Drehleier und mit mehrstimmigen Gesängen. Die Publikumsgruppen werden parallel von Station zu Station geführt.

Treue Festivalgäste sparen
Festivalbesucher, die mehrere Konzerte besuchen, können sparen: Beim gemeinsamen Kauf von mindestens drei Tickets für drei verschiedene „wunderhoeren”-Veranstaltungen erhalten einen Rabatt von 20 Prozent. Dieses besondere Angebot ist nur über den direkten oder telefonischen Kauf beim TicketService Worms im WORMSER erhältlich und gilt nicht für die Konzerte am 27. Juni (Rheingold) und 4. Juli (In Reliquium Tempus).

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