Auf den Spuren der Nibelungensage

Nibelungenmuseum Worms
Fischerpförtchen 10 • 67547 Worms

Tel.: 06241 / 853 41 20 • Fax: 06241 / 853 41 29

Öffnungszeiten:
Di - Fr. 10.00 - 17.00 Uhr
Sa., So., & Feiertag 10.00 - 18.00 Uhr

Mo. geschlossen

www.nibelungenmuseum.deDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Der Kampf mit einem schrecklichen Drachen und ein fluchbeladener Schatz, ein schicksalhaftes Lindenblatt und eine magische Tarnkappe, ewige Liebe und verzehrender Hass - das Nibelungenlied besitzt alle Zutaten zu einem mitreißenden Heldenepos. Seit 2001 inszeniert das Nibelungenmuseum in die tragische Liebesgeschichte um Siegfried, den Drachentöter, und die schöne Königstochter Kriemhild. Geschichte und Mythos verschmelzen dabei auf faszinierende Weise, denn viele entscheidende Szenen der mittelalterlichen Heldendichtung spielen in und um Worms, der Heimatstadt der Nibelungen. In einem neuen Teilbereich der Dauerausstellung sind seit November 2014 Kostüme und Requisiten der spektakulären „Ring”-Inszenierung des Bühnenkünstlers Achim Frey zu sehen • Museumslandschaft Worms: Die Wormser Museen Nibelungenmuseum, Andreasstift & Heylshof kooperieren bei Gemeinschaftsprojekten noch enger • Foto: Nibelungenmuseum (Detail) © Zoey Braun • Neue Dauerausstellung: Wagners Opernzyklus „Ring” im Nibelungenmuseum

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Auf den Spuren der Nibelungensage

Nibelungenmuseum Worms
Fischerpförtchen 10 • 67547 Worms

Tel.: 06241 / 853 41 20 • Fax: 06241 / 853 41 29

Öffnungszeiten:
Di - Fr. 10.00 - 17.00 Uhr
Sa., So., & Feiertag 10.00 - 18.00 Uhr

Mo. geschlossen

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Der Kampf mit einem schrecklichen Drachen und ein fluchbeladener Schatz, ein schicksalhaftes Lindenblatt und eine magische Tarnkappe, ewige Liebe und verzehrender Hass - das Nibelungenlied besitzt alle Zutaten zu einem mitreißenden Heldenepos. Seit 2001 inszeniert das Nibelungenmuseum in die tragische Liebesgeschichte um Siegfried, den Drachentöter, und die schöne Königstochter Kriemhild. Geschichte und Mythos verschmelzen dabei auf faszinierende Weise, denn viele entscheidende Szenen der mittelalterlichen Heldendichtung spielen in und um Worms, der Heimatstadt der Nibelungen. In einem neuen Teilbereich der Dauerausstellung sind seit November 2014 Kostüme und Requisiten der spektakulären „Ring”-Inszenierung des Bühnenkünstlers Achim Frey zu sehen • Museumslandschaft Worms: Die Wormser Museen Nibelungenmuseum, Andreasstift & Heylshof kooperieren bei Gemeinschaftsprojekten noch enger • Foto: Nibelungenmuseum (Detail) © Zoey Braun • Neue Dauerausstellung: Wagners Opernzyklus „Ring” im Nibelungenmuseum

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Moderne Umsetzung des Heldenepos

Ein begehbares Hörbuch

Hier, in den zwei malerischen Türmen der stauferzeitlichen Stadtmauer, hat der anonyme Dichter des Nibelungenliedes seine alte Heimat wiedergefunden. Beim Spaziergang auf den Spuren der Nibelungen führt er seine Gäste über Kopfhörer - mit der Stimme von Mario Adorf - persönlich durch die Ausstellung und erzählt Ihnen kompetent und kurzweilig seine Geschichte - das Nibelungenlied. So erfahren die Besucher im Sehturm des Museums alles zur Entstehung des Nibelungen-Mythos oder zu seinem Missbrauch im Nationalsozialismus oder lernen im Hörturm nordische Sagen-Varianten wie die „Edda” kennen.

Nibelungenmuseum Worms, Foto: Zoey Braun

Die Nibelungensage gehört zu den bedeutendsten Dokumenten der Weltkultur. Mit der Aufnahme des Epos in das Programm „Gedächtnis der Welt” besiegelte die UNESCO 2009 diesen Status. Wie aber lässt sich ein solches Thema, zu dem fast keine Exponate existieren, in einem Museum anschaulich machen? Man gestaltet ein Literaturmuseum in Form eines „begehbaren Hörbuches”, in dem man umhergehen und gleichsam selbst ein Teil der Geschichte werden kann. So geschehen in Worms, das seit 2001 im Nibelungenmuseum die Heldensage und deren Entstehung mit moderner Multimedia-Technologie in Szene setzt.

Bild links oben: Nibelungenmuseum Worms, © Foto: Zoey Braun. Bild rechts oben: Rund um den überdimensionalen Zauberstab „Rütelin” illustrieren Bilder die Nibelungen-Geschichten, © Foto: Zoey Braun; Bild unten: Mythenlabor im Nibelungenmuseum, © Eichfelder

Mit Hilfe von Audioführern gehen die Besucher in diesem Literaturmuseum auf eine spannende Entdeckungsreise. Wem der Museums-Rundgang nicht genügen sollte, der steigt hinab in die schier unendliche Welt der Mythen und Sagen, die sich im Mythenlabor ausbreitet. Ein Multimedia-Angebot bietet computeranimierte Filme rund um den Mythos der Nibelungen, überdies können die Besucher selbständig Internetrecherchen zu verschiedenen Themen starten - eine Funktion, die auch von der Museumspädagogik intensiv genutzt wird. Regelmäßig wechselnde Sonderpräsentationen, u.a. zu den Staufern, Jud Süß oder Richard Wagner, runden das Angebot ab.

Jörg Koch: Wormser Nibelungen-Lexikon, Worms-Verlag 2014, ISBN: 978-3-944380-13-1. Das Wormser Nibelungen-Lexikon ist ein Nachschlagewerk, das den Blick in die Vergangenheit und auf aktuelle Beispiele der Nibelungenverehrung in Worms lenkt. 160 Einträge zum Thema sind hier nachzulesen, alphabetisch sortiert und reich bebildert. Der Autor Jörg Koch, Historiker und Oberstudienrat für Geschichte, Deutsch und Sozialkunde in Frankenthal, hat in den vergangenen Jahren Werke überregionaler Geschichte sowie zur Stadtgeschichte vorgelegt.

Museumspädagogik
Dem Reichtum und der Themenvielfalt des Nibelungenliedes entspricht eine Vielzahl regelmäßiger Aktivitäten und Aktionen, die nach Angebot und dem Alter der Besucher unterschieden sind. Regelmäßig wechselnde Sonderveranstaltungen ergänzen das Programm.

Bild links: Stadtmuseum Andreasstift Kreuzgang, © Foto: Ruhrig; Bild rechts: Museum Kunsthaus Heylshof, Außenansicht, © Foto: Bertram

Über die Nibelungen- und Mythenthematik hinaus initiiert, entwickelt und erprobt das Museumsteam unter dem Slogan museum live museumspädagogische Angebote auch für die kooperierenden Wormser Museen Stadtmuseum Andreasstift, Museum Heylshof sowie dem Jüdischen Museum.

Der Ring des Nibelungen

Wagners „Ring” im Nibelungenmuseum

Richard Wagners Opernzyklus „Der Ring des Nibelungen” gehört zu den Hauptwerken der Rezeptionsgeschichte des Nibelungenliedes. Wagner hat das Mammutwerk als „Bühnenfestspiel für drei Tage und einen Vorabend” konzipiert - ohne Pause kommt das Werk auf eine Länge von fast 16 Stunden „Wer sich mit dem Nibelungenlied und seiner Wirkung beschäftigt, kommt an Richard Wagners Opernzyklus „Der Ring des Nibelungen” nicht vorbei”, erläutert Dr. Olaf Mückain, der Leiter des Nibelungenmuseum die Hintergründe zu der neuen Teilausstellung. Immerhin, so Mückain weiter, habe der Nibelungenstoff durch Wagners „Ring” im 19. und 20. Jahrhundert eine seiner bedeutendsten künstlerischen Prägungen erfahren und eine beachtliche Verbreitung gefunden.

Nibelungenmuseum Sehturm, © Foto: Eichfelder

„Die Idee zur Ausstellung kam uns während der Premiere des „Rheingolds” am Mannheimer Nationaltheater im Oktober 2011”, erinnert sich Ulrike Standke, die für die Ausstellung verantwortliche Mitarbeiterin am Nibelungenmuseum. „Und da die Inszenierung des renommierten Bühnenküsntlers Achim Freyer zu den spektakulärsten Ring-Inszenierungen der Gegenwart zählt, freuen wir uns sehr über die Kooperation mit dem Mannheimer Theater und mit Achim Freyer, dessen Regie-Arbeiten wir bereits im Sommer 2014 im Heylshof zeigten”.  In der Ausstellung können die Besucher an acht Stationen im Sehturm Requisiten und Kostüme der Mannheimer Inszenierung bewundern - ab 2015 mit der Kommentierung durch einen Mediaguide. 

Bild links: Stabpuppe aus der Mannheimer „Ring”-Inszenierung von Achim Freyer, Premiere 2012, © Kultur- und Veranstaltungs GmbH Worms; Bild rechts: Cover der DVD-Box „Der Ring des Nibelungen”. Im Juni und Juli 2013 wurde die von Achim Freyer inszenierte und unter der musikalischen Leitung von Dan Ettinger aufgeführte Tetralogie Der Ring des Nibelungen (Richard Wagner) von einem Filmteam um den Regisseur Georg Wübbolt aufgezeichnet. Entstanden ist daraus eine mehrteilige DVD-Box, die ab Dezember 2014 im Handel zu erwerben ist. Anlässlich des Erscheinens der DVD-Box findet am 21. Dezember eine Matinee im Opernhaus des Nationaltheater Mannheim statt, bei der Ausschnitte aus der Aufzeichnung gezeigt werden. Im Anschluss an die Matinee können Sie die DVD-Box im Theaterfoyer erwerben und signieren lassen.

In der Ausstellung können die Besucher an acht Stationen im Sehturm Requisiten und Kostüme der Mannheimer Inszenierung bewundern - ab 2015 mit der Kommentierung durch einen Mediaguide. Zu den Exponaten gehören unter anderem eine Siegfried-Puppe, die Haube der Brünnhilde und eine Hand, die das Streben und die Gier nach Macht symbolisieren soll. Alle Ausstellungsstücke verweisen entweder auf eine Figur oder eines der zentralen Themen im Ring-Epos. „Mit der Ausstellung möchten wir dem Besucher einen außergewöhnlichen Zugang zu Wagners Nibelungen-Werk bieten und ihn zu einer umfassenderen Auseinandersetzung anregen”, erklärt Ulrike Standke. Dass Freyers Bildertheater durchaus verstörend und irritierend sein kann, ist den Ausstellungsmachern durchaus bewusst. „Freyer ist keine leichte Kost. Das nehmen wir aber in Kauf und freuen uns auf die Reaktionen”.

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