Stile & aktuelle Entwicklungen des Mediums Fotografie

Quadrat C 4, 9 • 68159 Mannheim
Museum Bassermannhaus für Musik und Kunst

Tel.: 0621 / 293 21 20

Öffnungszeiten während der Ausstellungen:
Die. - So. 11.00 - 18.00 Uhr & nach Vereinbarung

www.zephyr-mannheim.deDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Lebendige Fotografie lässt Neues entstehen (Berenice Abbott, Fotografin, 1898-1991): In zahlreichen Ausstellungen präsentiert ZEPHYR - Raum für Fotografie wichtige Tendenzen und Künstler der internationalen Foto- und Videokunst. Das Programm der Wechselschauen umfasst die ästhetische Entwicklung des Mediums Fotografie ebenso wie klassische Meisterwerke - von einfühlsamen Portraitaufnahmen über beklemmende Reportagestrecken bis zu künstlerisch vollendeter Industrie- und Architekturfotografie und experimentellen Bildern. Im Oktober 2010 hat ZEPHYR seine Räume im „Museum Bassermann-Haus für Musik und Kunst” bezogen • Neue Veranstaltungsreihe: All about Photography - remClub meets Zephyr  • aktuelle Ausstellung: Esther Teichmann • Mondschwimmen, 21.06. - 30.08.2015

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Stile & aktuelle Entwicklungen des Mediums Fotografie

Quadrat C 4, 9 • 68159 Mannheim
Museum Bassermannhaus für Musik und Kunst

Tel.: 0621 / 293 21 20

Öffnungszeiten während der Ausstellungen:
Die. - So. 11.00 - 18.00 Uhr & nach Vereinbarung

www.zephyr-mannheim.deDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Lebendige Fotografie lässt Neues entstehen (Berenice Abbott, Fotografin, 1898-1991): In zahlreichen Ausstellungen präsentiert ZEPHYR - Raum für Fotografie wichtige Tendenzen und Künstler der internationalen Foto- und Videokunst. Das Programm der Wechselschauen umfasst die ästhetische Entwicklung des Mediums Fotografie ebenso wie klassische Meisterwerke - von einfühlsamen Portraitaufnahmen über beklemmende Reportagestrecken bis zu künstlerisch vollendeter Industrie- und Architekturfotografie und experimentellen Bildern. Im Oktober 2010 hat ZEPHYR seine Räume im „Museum Bassermann-Haus für Musik und Kunst” bezogen • Neue Veranstaltungsreihe: All about Photography - remClub meets Zephyr  • aktuelle Ausstellung: Esther Teichmann • Mondschwimmen, 21.06. - 30.08.2015

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Konsequentes Programm zur zeitgenössischen Fotografie und verwandter Medien

Mit der Ausstellung zweier junger britischer Fotografen unter dem Titel Erzähl mir vom Krieg ging ZEPHYR im Frühjahr 2005 in Mannheim an den Start. Seitdem bietet der Ausstellungsraum in zahllosen Wechselschauen ein anspruchsvolles Programm zur zeitgenössischen Fotografie und verwandter Medien. So standen beispielsweise im Jahr 2007 im Rahmen des 400jährigen Jubiläums der Stadt Mannheim das Projekt „my vision - Ideen für die Welt von Morgen” auf dem Ausstellungsprogramm oder, im Jahr 2010, die europaweit größte Schau „Cool and Hot” des wahrscheinlich bedeutendsten Architekturfotografen Julius Shulmann. Begleitveranstaltungen zum alljährlichen Fotofestival Mannheim-Ludwigshafen-Heidelberg sowie die Kooperation mit dem WELDE-FotoKunstpreis sind gleichfalls Schwerpunkte im Programm.

Außenansicht Museum Bassermann-Haus für Musik und Kunst (links), © rem, Foto: Carolin Breckle,
Blick in den Ausstellungsraum ZEPHYR (rechts), © rem, Foto: Jean Christen

Altmeister der Architekturfotografie - Julius Shulman
Ausstellung „Cool and Hot”, ZEPHYR - Raum für Fotografie, 17.10.2010 - 27.02.2011

In einem dramatischen Showdown entlarvt Inspektor Columbo in seinem ersten Fall einen Psychiater als den Mörder seiner Frau. Drehort dieses ersten Columbo-Films „Mord nach Rezept” aus dem Jahr 1968 war u. a. das so genannte „Stahl House” oder „Case Study House No. 22” an den Hollywood Hills bei Los Angeles. Julius Shulmanns Aufnahme dieses Hauses wurde nicht nur eine der berühmtesten Architekturaufnahmen der Welt, sondern auch eine Ikone für den American Way of Life. 

 

Foto: Case Study House No.22, Los Angeles 1960; Architekt: Pierre König, Foto: Julius Shulmann © J. Paul Getty Trust. Am Pool dieses Hauses überführt Columbo in „Mord nach Rezept” mit einem inszenierten Selbstmord seinen ersten Mörder.

 

ZEPHYR - Raum für Fotografie ist einer der wenigen öffentlichen Ausstellungsräume für zeitgenössische Fotografie in Deutschland. Getragen wird ZEPHY von den Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen, dem Kulturamt der Stadt Mannheim sowie der Curt-Engelhorn Stiftung. Auf dieser Grundlage kann ein Programm gestaltet werden, das sich nicht nur an ökonomisch-finanziellen Gesichtspunkten des Kunstmarktes orientiert, sondern gerade auch vernachlässigte und viel verprechende Tendenzen des Mediums Fotografie in den Blick nimmt.

All about Photography - remClub meets Zephyr

Der remClub ist eine Plattform für junge Kulturinteressierte des Förderkreises für die Reiss-Engelhorn-Museen e.V. Mit der Veranstaltungsreihe „All about Photography - remClub meets Zephyr” wird die Fotografie mit all ihren Facetten in den Mittelpunkt gerückt.

Das abwechslungsreiche Programm reicht von Ausstellungsführungen über Gespräche mit Kuratoren und Künstlern bis hin zu Lesungen, Filmabenden und Workshops.

Veranstaltungsreihe All about Photography – remClub meets Zephyr

Der Veranstaltungsort ist Zephyr - Raum für Fotografie.

Ausstellung 28.09.2014-25.01.2015: Norman Seeff ● The Look of Sound

The Look of Sound

Die weltweit erste Norman Seeff-Ausstellung in Mannheim präsentiert eindrucksvolle Künstlerportraits von Patti Smith bis Ray Charles

Er setzt auf Spontaneität. Er unterhält sich mit ihnen, lässt sie tanzen und singen. Er baut eine persönliche Beziehung zu seinem Gegenüber auf, die sich auf seine Fotografien überträgt. Norman Seef zählt seit mehreren Jahrzehnten zu den berühmtesten Portraitfotografen der USA, der viele Größen des Showbiz in seiner unnachahmlichen Weise auf Filmmaterial bannte. Seine Portraits bestechen durch ihre Lebendigkeit und schenken dem Betrachter einen tiefen Einblick in die Bildästhetik und Musikkultur einer Ära.

Patti Smith, 1969, © Norman Seeff

Sowohl die Liebhaber klassischer Schwarz-Weiß-Fotografien wie auch Rockmusik-Fans kommen in der Ausstellung „The Look of Sound” auf ihre Kosten. Auf mehr als 150 Künstlerportraits, darunter größtenteils Vintage Prints, treffen die Besucher auf das Who is Who der Musikszene in den 1960er bis 1980er Jahre. Neben Musiklegenden wie Patti Smith und Tina Turner, den Rolling Stones, Johnny Cash oder Miles Davis setzte Seef zudem Persönlichkeiten wie den Pop-Art Künstler Andy Warhol, Apple-Mitgründer Steve Jobs und den Dirigenten Zubin Mehta in Szene.

Norman Seef wurde 1939 in Südafrika geboren. Er trat zunächst in die Fußstapfen seines Vaters und arbeitete mehrere Jahre als Arzt. Ohne eine künstlerische Ausbildung wanderte Seeff Ende der 1960er Jahre in die USA aus, um sich dort als Fotograf durchzuschlagen. Bereits mit seinem ersten Auftrag schaffte er den Durchbruch: Seine Arbeit für das Album „Stage Fright” von „The Band” wurde als Poster produziert und war bald ein begehrtes Sammlerstück. Rasch stieg Norman Seef zu einem Star der Fotografenszene auf und wurde schließlich ArtDirector von United Artists und dem Jazzlabel Blue Note.

Bild links: Johnny Cash, 1978, © Norman Seeff. Bild rechts: Ike & Tina Turner, 1975, © Norman Seeff

Während der Fotoshootings arbeitete Seef häufig mit einem „Trick”. Da er die Shootings häufig filmte, antworteten die Portraitierten, die sich auf die Aufnahme konzentrierten, unbefangen. spontan und frei. Die Mitschnitte gewähren so einen überraschenden Einblick in die Seele der Künstler und lassen den Betrachter an der Arbeit des Fotografen mit seinen Modellen teilhaben.

Aus diesen Gesprächen entstand auf zahllosen Filmrollen ein einzigartiges Dokument. In der Ausstellung sind auf 20 Monitoren Auszüge zu sehen. Teilweise wurden die Filme erst jetzt entwickelt - und viele der Interviews wurden noch nie zuvor gezeigt.

Der Katalog zu „The Look of Sound” erscheint im Kehrer Verlag, ISBN 978-3-86828-532-1. In dieser ersten großen Monografie erleben wir, wie Norman Seeff die Künstler und Künstlerinnen in privater Umgebung oder dem Studio aufnahm: offen, neugierig und mit ihrer ganzen Persönlichkeit.

Ausstellung 24.4. - 20.7.2014: Tat / Ort ● (Un)heimliche Spuren der Mafia

Ganz normale Bürger. Eine fotografische Reise auf den Spuren der Mafia

„Pass auf, Gehörnter! Schweine leben nicht lang” lautet eine Passage aus einem der zahlreichen Drohbriefe, die Filippo Cogliandro, Chef des Restaurants „L’Accademia” an der Küstenpromenade von Lazzaro in Kalabrien, in seinem Restaurant erhalten hat. Wegen erpresserischer Forderungen von Mitgliedern des kalabrischen Clans der Barreca erstattete Cogliandro im Jahr 2008 Anzeige und trug so zur Verhaftung zweier Vertreter dieser Mafiafamilie bei.

Vom 27. April bis zum 20. Juli 2014 präsentiert ZEPHYR - Raum für Fotografie die Ausstellung „TAT / ORT. (Un)heimliche Spuren der Mafia” in den Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen. Die Schau zeigt erstmals außerhalb Italiens rund 50 Arbeiten der Fotografen Tommaso Bonaventura und Alessandro Imbriaco - darunter zahlreiche Werke, die erst wenige Wochen vor Ausstellungsbeginn entstanden und nun zum ersten Mal öffentlich zu sehen sind.

Zusammen mit Kurator Fabio Severo halten die beiden Fotografen die Spuren der Mafia in Italien in alltäglich anmutenden, teils nüchternen, teils idyllisch wirkenden Aufnahmen fest. Die Fotografen spiegeln in aller Einfachheit das Wesen der heutigen italienischen Mafia wider: unsichtbar präsent zu sein.

Die Ausstellung vereint meist großformatige Landschafts- und Stadtaufnahmen, aber auch Bilder von Innenräumen wie einem Gerichtssaal oder Wohnungen, Beweisgegenständen, Autowracks und Gedenkstätten - eine fotografsche Reise zu Orten und namenlosen Dorf- und Landstrassen, wo die Mafiabosse unserer Tage wie ganz normale Bürger leben. Genauso wenig, wie die Mafia in Italien in Erscheinung tritt, sind auch auf den Bildern keine Verbrechen zu sehen - präzise und analytische Texte begleiten die Aufnahmen und lassen den Betrachter ihre unsichtbare Sprengkraft erkennen.

Das hochaktuelle fotografische Recherche- und Dokumenatationsprojekt - italienischer Originaltitel: Corpi di Reato - in etwa: Beweisstücke - der drei Italiener entstand 2011 aus dem Bedürfnis heraus, die Macht der Mafia in Italien aufzuzeigen. Den Künstlern gelingt mit ihren Arbeiten, ein neues und zeitgemäßes Bild der kriminellen Organisation zu zeichnen. Nach Jahren des Blutvergießens hat sich das Gesicht der Mafia in Italien verändert: Heute versteckt sie sich hinter einer Maske der Normalität. Die sichtbare Brutalität ist zurückgegangen, dafür untergräbt sie systematisch die politischen und wirtschaftlichen Strukturen des Landes.

Bonaventura und Imbriaco fangen mit ihren Fotografien den scheinbar alltäglichen und arglosen Charakter der italienischen Mafia ein. Abseits jeglicher medialer Romantisierung des Mythos „Mafia” nehmen ihre Arbeiten den Betrachter mit auf eine ungewöhnliche Reise durch Italien und entschlüsseln ein landesweites System von Gewalt. 

Zwei Videoproduktionen ergänzen die Schau.

TAT/ORT - CORPI DI REATO, deutsch-italienisch. Das zur Ausstellung erschienene Magazin kann im Shop des Zeyphr bestellt werden.

Tommaso Bonaventura, Alessandro Imbriaco, Fabio Severo
TAT / ORT • (Un)heimliche Spuren der Mafia
27.04. - 20.07.2014 • ZEPHYR-Raum für Fotografie

Informationen zur Ausstellung, zu den Fotografen & dem Kurator sowie zum Begleitprogramm unter www.zephyr-mannheim.de

Ausstellung 16.6. - 25.8.2013: Mack / Zaccardi - nicht zurechnungsfähig

Zu Beginn der 1980er Jahre hielten die beiden US-amerikanischen Fotokünstler Robert Mack und Grace Zaccardi den Alltag in einer Einrichtung für straffällige, psychische kranke Menschen mit der Kamera fest. Während ihrer regelmäßigen Besuche entstanden außergewöhnliche und bewegende Aufnahmen der Institution und ihrer Insassen. Durch die Unterstützung der Krankenhausverwaltung und das Vertrauen der Patienten gelint den beiden Künstlern ein einzigartig umfangreicher und vielseitiger fotografischer Bildkosmos.

Ab dem 16. Juni 2013 präsentiert ZEPHYR - Raum für Fotografie erstmals in Europa die Ausstellung „nicht zurechnungsfähig, not guilty by reason of insanity”. Rund 100 Schwarzweiß-Fotografien gewähren einen exklusiven Einblick in das meist unbekannte Terrain einer forensischen Psychatrie, die sich in Deutschland vielleicht am besten mit dem Maßregelvollzug vergleichen lässt. „Diese Bilder besitzen eine unglaubliche Intensität”, schwärmt Ausstellungskurator Thomas Schirmböck. „Entweder ist man von ihnen begeistert oder man verweigert sich ihrer existentiellen Wucht. Sie sind Himmel oder Hölle, Schwarz oder Weiß - aber niemals etwas dazwischen”.

Robert Mack (geboren 1947) begann sein fotografisches Projekt Anfang 1981. Zwei Jahre lang besuchte er - später gemeinsam mit seiner Projektpartnerin Grace Zaccardi (geboren 1954) - eine psychiatrische Anstalt für Straftäter, um dort zu fotografieren. Macks und Zaccardis Bilder zeichnen ein gleichermaßen einfühlsames wie irritierendes Bild der Institution und der Patienten. Die Portraitaufnahmen überraschen durch ihre beinahe schrankenlose Offenheit und hinterfragen damit stereotype Vorstellungen von psychisch Kranken in einer Einrichtung für Straffällige. Nur ein einziges Mal wurde ein Teil des Projekts vor fast 30 Jahren im Baltimore Museum of Art ausgestellt - doch die Fotografien erschienen damals nicht präsentabel und gerieten in Vergessenheit.

Neben zahlreichen eindringlichen Portraits zeigen die Arbeiten von Mack und Zaccardi die tägliche Routine der Klinik sowie Struktur und Architektur der Institution. Eine filmische Dokumentation von Robert Mack über das Hospital ergänzt die Schau.

Zur Ausstellung erschien ein kostenfreies Handbuch.

Robert Mack / Grace Zaccardi
nicht zurechnungsfähig, not guilty by reason of insanity

16.06.2013 - 25.08.2013
ZEPHYR - Raum für Fotografie
Reiss-Engelhorn-Museen • Museum Bassermannhaus C4,9
68159 Mannheim
www.zephyr-mannheim.de

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