Haus der Kultur

Sofienstrasse 12 • 69115 Heidelberg

Tel.: 06221 / 60 73 - 0 • Fax: 06221 / 60 73 73

www.dai-heidelberg.de

 

Rupert Neudeck war da, der Gründer der Hilfsorganisation Cap Anamour, und der Cartoonist und Autor F. K. Waechter. Der britische Maler David Hockney, der als einer der einflussreichsten Künstler des 20. Jahrhunderts gilt, kam ebenso zu Besuch wie der amerikanische Regisseur Oliver Stone. Alice Schwartzer und Jane Goodall, berühmt für ihre Forschungen über Menschenaffen, der mit dem Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften geehrte Ökonom Joseph E. Stiglitz und viele, viele andere - die „Hall of Fame” der Gastauftritte im Deutsch-Amerikanischen Institut liest sich wie das „Who is Who” in Kunst, Kultur, Poltik und Wirtschaft des 20. Jahrhunderts. Mit seinem breit gefächerten Kulturprogramm bietet das DAI Heidelberg spannende Information - und kurzweilige Unterhaltung. Schreibwerkstätten, Poetry Slams, interkulturelle Trainingsseminare und die DAI-eigene Sprachschule unterstützen die Sprachförderung als eines der großen Anliegen des Hauses • Veranstaltungen im dai Herbst/Winter 2014/2015

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Haus der Kultur

Sofienstrasse 12 • 69115 Heidelberg

Tel.: 06221 / 60 73 - 0 • Fax: 06221 / 60 73 73

www.dai-heidelberg.de

 

Rupert Neudeck war da, der Gründer der Hilfsorganisation Cap Anamour, und der Cartoonist und Autor F. K. Waechter. Der britische Maler David Hockney, der als einer der einflussreichsten Künstler des 20. Jahrhunderts gilt, kam ebenso zu Besuch wie der amerikanische Regisseur Oliver Stone. Alice Schwartzer und Jane Goodall, berühmt für ihre Forschungen über Menschenaffen, der mit dem Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften geehrte Ökonom Joseph E. Stiglitz und viele, viele andere - die „Hall of Fame” der Gastauftritte im Deutsch-Amerikanischen Institut liest sich wie das „Who is Who” in Kunst, Kultur, Poltik und Wirtschaft des 20. Jahrhunderts. Mit seinem breit gefächerten Kulturprogramm bietet das DAI Heidelberg spannende Information - und kurzweilige Unterhaltung. Schreibwerkstätten, Poetry Slams, interkulturelle Trainingsseminare und die DAI-eigene Sprachschule unterstützen die Sprachförderung als eines der großen Anliegen des Hauses • Veranstaltungen im dai Herbst/Winter 2014/2015

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Der amerikanische Freund

Ein Haus für Amerika

Lange wehrte sich die Stadt Heidelberg, ein altehrwürdiges Bauwerk in einer Kunstaktion zu verhüllen, und so musste sich der Künstler eine Alternative suchen. Ende der 1960er Jahre, lange vor seiner spektakulären Verpackung des Berliner Reichstages im Sommer 1995, verhüllt der Verpackungskünstler Christo mit 1900 Metern schwer entflammbaren Gitterfolienbahnen das Gebäude des Deutsch-Amerikanischen Instituts in der Heidelberger Sophienstrasse. Das Heidelberger Deutsch-Amerikanische Institut, kurz: DAI, war sich nie zu schade, auch einmal zu provozieren - Veranstaltungen zum Thema Frauenrecht fanden in den Räumen des Amerika-Hauses schon in den 1950er Jahren statt.

Außenansicht Deutsch-Amerikanisches Institut Heidelberg. Foto: DAI Heidelberg

Das Deutsch-Amerikanische Institut Heidelberg möchte mit einem vielseitigen Kulturprogramm den Austausch und die Begegnung mit Menschen und Institutionen Amerikas anregen und unterstützen. Zu diesem Zweck informieren Vorträge in deutscher und englischer Sprache, Ausstellungen und Konzerte, Filme, Theateraufführungen und vieles mehr über gesellschaftliche, politische und kulturelle Ereignisse jenseits und diesseits des Atlantik.

Zu den zahlreichen Dienstleistungen des Hauses gehören u. a. ein umfangreiches Beratungsangebot über Austauschprogramme mit den USA, Kanada und anderen Staaten des englischsprachigen Raums. Im Mittelpunkt der Schüler-Beratung stehen der Austausch sowie Sprachreisen, Studenten erfahren mehr über Studienangebote sowie Stipendien und jungen Erwachsenen wird mit Praktika-Angeboten, bei der Job-Suche und der Bewerbung geholfen.  Schreibwerkstätten, Poetry Slams, interkulturelle Trainingsseminare und die Sprachschule des DAI ergänzen die Sprachförderung vor Ort. Die Bibliothek des DAI mit ihrem umfangreichen Bestand an englischsprachigen Büchern, Zeitschriften, Videos und CDs ist eine wertvolle Hilfe bei Recherchen zu den unterschiedlichsten Themen.

Bild links: Der US-Amerikanische Physiker Robert B. Laughlin am 24. April 2012 im DAI. Laughlin erhielt 1998 den Nobelpreis für Physik. © Foto Francesco Futterer. Bild rechts: Die Rabbinerin Elisa Klapheck am 10. Juni 2012 zu Gast  im DAI. © Foto: Francesco Futterer

Ferien auf Englisch: Die One World Language School des DAI bietet Englisch-Unterricht für Kinder von drei bis viezehn Jahren - spielerisch gestaltet in kleinen Gruppen, mit muttersprachlichen Lehrkräften & individueller Förderung. Der Internationale Kindergarten mit integriertem Vorschulunterricht und familienfreundlichen Kernzeiten ergänzt das Angebot.

Poetry Slam

Wettstreit der Worte

Schreien, kreischen, flüstern, stöhnen - in einem Poetry Slam wird ein Text nicht einfach nur vorgelesen, sondern als Performance inszeniert. Alle literarischen Formen und Genres sind erlaubt - Lyrik und Prosa, Rap und Comedy -, die Texte müssen allerdings selbst verfasst sein und: Requisiten, Kostüme oder Musikinstrumente sind verboten. Das Zeitlimit für den Vortrag beträgt meist fünf Minuten - und wird streng beachtet. Überschreitet der Slammer das Limit, kann ihm das Mikrofon entzogen werden. Über den Sieger der „Dichterschlacht” entscheiden entweder das Publikum oder eine Jury, die aus den Zuhörern zusammengesetzt ist.

Word Up! • Slam im Dai 2012: Julian Heun. © Foto: Tina Scholz

Der Poetry Slam entstand 1986 in Chicago und verbreitete sich rasch zunächst in Nordamerika und trat schließlich einen weltweiten Siegeszug an. Als Erfinder gilt der Dichter und Literaturmanager Marc Kelly Smith, der das Format als Teil einer wöchentlichen Literatur-Show entwickelte. Im Unterschied zu traditionellen Literaturveranstaltungen mit deren „Frontal-Vortrag” - der Autor sitzt gegenüber dem Publikum und liest aus seinem Werk vor - sind zentrale Anliegen der Poetry Slams Offenheit und Durchlässigkeit - im Prinzip kann jeder Zuschauer zum Künstler werden. Poetry Slam bricht mit etablierten Formen der Dichterlesung - im Zusammenspiel von Künstler und Publikum entstehen völlig neue Räume.

Mitte der 1990er Jahre entdeckte der Direktor des DAI Jakob Köllhofer den Poetry Slam Mitte bei einem Aufenthalt in den USA . Er war begeistert - und lud als einer der ersten Veranstalter in Europa kurzerhand einige Poetry Slammer zu einem Auftritt in die Neckarstadt ein. Nach dem überwältigenden Erfolg fanden später immer wieder Poetry Slam Performances statt, bei denen internationale Gäste auftraten. Im Zug des Slam-Booms der Folgejahre entwickelte sich das Heidelberger DAI schnell zu einer Hochburg der Bewegung. Regelmäßig volle Häuser beschert seit dem Jahr 2003 die Slam-Reihe „Word Up”, im Jahr 2007 begann überdies die Kooperation mit der Alten Feuerwache in Mannheim sowie dem Heidelberger Kulturfenster, das für die Nachwuchsarbeit zuständig ist. Für Poetry Slam zuständig ist im DAI aktuell Frank Habrik, der 2012 zusammen mit Kathrin Rabus die deutschsprachigen Poetry-Slam-Meisterschaften in Heidelberg und Mannheim organisierte.

Word Up! • Slam im Dai 2012: Bleu Brode. © Foto: Tina Scholz

Kontakt & aktuelle Informationen:
Word Up! Poetry Slam c/o Deutsch-Amerikanisches Institut Heidelberg
Frank Habrik • Tel.: 06221 / 607 318
www.wordup-hd.de

DAI Writer’s Room

Heidelberg goes Hollywood - Schreiben im Writer’s Room

Das DAI Heidelberg startet im Herbst 2014 ein neues kreatives Schreibprogramm

US-amerikanische Fernsehserien sind derzeit das Maß aller Dinge. Deutsche Produktionen können sich qualitativ mit ihnen nicht messen. Woran liegt das? Eine Hauptursache liegt in den zugrunde liegenden Geschichten, den „Stoffen“, aus denen die amerikanischen Serien gemacht sind. Ersonnen werden Drehbücher dort in gemeinsamer Arbeit von Gruppen begabter und exzellent geschulter Autoren. Die Ausbildung solcher Fachkräfte und deren Vernetzung in kreativen Teams ist das Ziel der Initiative Writer’s Room – Heidelberg goes Hollywood des Deutsch-Amerikanischen Instituts Heidelberg (DAI).

Gehen Sie mit uns zusammen die ersten Schritte auf dem Weg in eine neue deutsche Serienkultur & bewerben Sie sich für unseren Einführungsworkshop vom 14. bis 16. November 2014!

Der US-amerikanische Drehbuchautor Keith Cunningham (zuletzt Headwriter für die preisgekrönte Serie The Stranger sowie Dozent an der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg und an der Deutschen Film- & Fernsehakademie in Berlin) wird in diesem Workshop die Grundlagen des Arbeitsmodells Writer’s Room vorstellen, die besonderen Methoden vermitteln und erste praktische Übungen mit den Teilnehmern durchführen. Ziel neben der Vermittlung der theoretischen und praktischen Grundlagen ist die Gründung eines fortlaufenden Writer’s Room, in dem neue Serien erdacht und geschrieben werden.

Mit dem neuen kreativen Schreibprogramm rund um das Thema Drehbuchschreiben und Serien ruft das DAI im Zuge der Bewerbung Heidelbergs als Literaturstadt im UNESCO-Programm „Creative Cities“ mit dem Writer’s Room ab Herbst ein neues Projekt mit einem vielfältigen Veranstaltungsangebot ins Leben.

Anlass für die Einrichtung eines Writer’s Room sind die hervorragenden Serienproduktionen aus den USA (z. B. House of Cards/Netflix oder True Detective/HBO) und Skandinavien, die die Frage aufwerfen, warum deutsche Produktionen sich qualitativ nicht mit ihnen messen können. Eine Hauptursache liegt im Konzept des Writer’s Room, einem revolutionären Element der US-Serienkultur: In den USA arbeiten Drehbuchautoren überwiegend im Kollektiv – eine Methode, die allgemein zu größerer Realitätsnähe und hoher Qualität der Serie führt und vom offenen Gedankenaustausch, direkter Ideenkommunikation und der Bündelung kreativer Kräfte profitiert.

Da die episch angelegte „Qualitätsserie“ in den aktuellen deutschen Feuilletons als Roman des 21. Jahrhunderts gehandelt wird, das Lesepublikum weltweit schwindet und neue Autorenserien rasant steigende Zuschauerzahlen verzeichnen, ist das Ziel des Projekts, neue und qualitativ hochwertige deutsche Serien nach US-amerikanischem Vorbild zu erschaffen. 

Da der Workshop z.T. in englischer Sprache abgehalten wird und die weitere Begleitung des Writer’s Room von internationalen Serienautoren erfolgen wird, sollten Sie ein sehr gutes Hörverständnis der englischen Sprache haben.

In Rahmen des Projektes sind folgende Maßnahmen geplant:
Ab November werden vier aufeinander aufbauende Workshops „Autorenserien – Schreiben im Writer’s Room unter der Leitung des US-amerikanischen Dozenten (Filmakademie Baden-Württemberg/Ludwigsburg), Filmemacher und Autor Keith Cunningham angeboten. Der erste Einführungsworkshop findet vom 14. bis 16. November 2014 im DAI in Heidelberg statt.

Infos zur Teilnahme entnehmen Sie bitte unter der Website http://dai-heidelberg.de/de/bibliothek-usa-information/writer/ausschreibung/.

2015 werden zusätzlich zu den Workshops Meisterkurse mit renommierten US-amerikanischen, britischen und skandinavischen Drehbuchautoren angeboten.

Vom 13. Oktober bis 15. Dezember 2014 startet das DAI außerdem in Zusammenarbeit mit dem Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft der Universität Mannheim eine Serien-Discussion-Group. Immer montags von 19.00 bis 22.00 Uhr werden bei den wöchentlichen Serienabenden in der Bibliothek des DAI jeweils zwei Folgen einer amerikanischen TV-Serie gezeigt und anschließend nach verschiedenen Gesichtspunkten analysiert. Weitere Termine sind für 2015 geplant.

Darüber hinaus findet am 20. Oktober 2014 im DAI eine große Podiumsdiskussion zum Thema „Fremdsehen im US-TV? Wo bleibt das deutsche Fernsehen?“ statt. Dabei sind Bettina Reitz, Fernsehdirektorin des Bayrischen Rundfunks, Marcus Ammon, Programmleiter von Sky Deutschland, Prof. Dr. Lothar Mikos, Soziologe und Medienwissenschaftler an der HFF Potsdam, und Prof. Christoph Dreher, Autor, Filmemacher und Dozent für Audiovisuelle Medien an der Merz-Akademie Stuttgart.

Die Moderation übernimmt Dr. Klaus Welzel, Chefredakteur der Rhein-Neckar-Zeitung.

„Heidelberg’s Got Talent!“ heißt es im Zuge der Initiative „Fernsehkultur diesseits und jenseits des Atlantiks“ für Schulen in der Metropolregion, die im Frühjahr 2015 startet.In dreitägigen Workshops werden Oberstufenschülern die Grundlagen des Drehbuchschreibens und das Konzept des Writer’s Rooms vermittelt.

Besonders begabte und begeisterte Schüler werden im Anschluss an das Projekt zu einem Summercamp ins DAI eingeladen, bei dem sie unter der Leitung eines renommierten amerikanischen Jugendserienautors ihr Talent weiter ausbauen können.

Mehr Informationen zum Projekt Writer’s Room finden Sie unter http://dai-heidelberg.de/de/bibliothek-usa-information/writer/.

Zeit & Information - Zwei Themen aus dem Veranstaltungsprogramm November 2013

Sir Roger Penrose
Gab es vor dem Urknall schon Zeit?

Faszinierende Erkenntnisse der WMAP- und Planck-Raumsonden

Vortrag Aula der Neuen Universität Heidelberg • Mittwoch, 20.November 2013 • 20.00 Uhr
Einführung: Prof. Dr. Christof Wetterich, Universität Heidelberg

Ist Zeit absolut? Einsteins Theorie der allgemeinen Relativität beantwortete diese Frage. Doch nahe des Urknalls und in einer extrem weit entfernten Zukunft könnten andere Gesetze gelten - eine Idee, die Sir Roger Penrose zur „Conformal Cyclic Cosmology” (CCC) führte.

Nach dieser Theorie ist das, was wir als die gesamte Geschichte des Universums betrachten, lediglich eine Phase in einer endlosen Kette solcher Zeitzyklen. Hinweise, die diese Theorie stützen könnten, finden sich in Messungen der kosmischen Hintergrundstrahlung, die von den Planck- und WMAP-Raumsonden angefertigt wurden.

Sir Roger Penrose, geboren 1931 in Essex, zählt zu den kreativsten und eloquentesten Köpfen der zeitgenössischen Physik. Sein Beitrag zur Erforschung der Gravitationstheorie gilt als der wichtigste seit Einstein.

Sir Roger Penrose. Foto: Robert S. Harris

Information

Rohstoff oder Ruin des 21. Jahrhunderts?

Konferenz DAI - Großer Saal • Freitag 15. November 2013 • 20.00 Uhr

„Früher haben wir unsere Informationen gesucht, heute suchen die Informationen uns.” (Frank Schirrmacher)

Bei genauer Betrachtung entpuppt sich der Begriff der Information als der babelsche Begriff der Moderne, dem in verschiedenen Bereichen unterschiedliche Bedeutung zukommt. Für die einen ist Information ein freies Gut, auf das jeder Mensch gleiche Zugangsrechte hat. Für die anderen ist sie eine wichtige Ressource, deren Kontrolle materielle und/oder immaterielle Macht sichert.

Vor dem Hintergrund der jüngsten Enthüllungen digitaler Überwachung wird die politische und soziale Dimension von Informationen deutlich. Die technische Entwicklung des 21. Jahrhunderts versorgt uns nicht nur mit zahlreichen Möglichkeiten der Informationsbeschaffung, der Speicherung und Weiterverarbeitung von Information, sie ruft uns zugleich auch in die Verantwortung, den Umgang mit Informationen in sozialer, politischer und in ethischer Hinsicht zu diskutieren.

Referenten:
David Wineland - Nobelpreisträger für Physik
Peter Janich - Wissenschaftsphilosoph
Prof. Holger Lyre - Wissenschaftsphilosoph
Frank Rieger - Sprecher des Chaos Computer Club
Frank Schirrmacher (tbc) - Publizist, Autor, Herausgeber der FAZ

In Kooperation mit dem Physikalischen Institut der Universität Heidelberg und dem Marsilius Koleg der Universität Heidelberg.

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