Tendenzen & Positionen der Fotografie

E 4, 6 • 68159 Mannheim

Tel.: 0621 / 122 73 12 • Fax: 0621 / 122 73 80

www.fotofestival.infoDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Zu sehen sind einfühlsame Portraits & erschütternde Reportagefotos, experimentelle Bildstrecken & glanzvolle Modeaufnahmen. Neben Fotografien erweitern Installationen & Seminare, Filme & Videos das Festivalprogramm. Seit seiner Gründung im Jahr 2005 hat sich das Fotofestival Mannheim- Ludwigshafen-Heidelberg als viel beachtete Fotobiennale mit internationalem Ruf einen Namen gemacht. Das Festival wird kuratiert von profilierten Gastkuratoren, die zeitgenössische Tendenzen wie auch richtungsweisende Positionen des Mediums Fotografie in den renommiertesten Ausstellungshäusern der Region zur Diskussion stellen

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Tendenzen & Positionen der Fotografie

E 4, 6 • 68159 Mannheim

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Zu sehen sind einfühlsame Portraits & erschütternde Reportagefotos, experimentelle Bildstrecken & glanzvolle Modeaufnahmen. Neben Fotografien erweitern Installationen & Seminare, Filme & Videos das Festivalprogramm. Seit seiner Gründung im Jahr 2005 hat sich das Fotofestival Mannheim- Ludwigshafen-Heidelberg als viel beachtete Fotobiennale mit internationalem Ruf einen Namen gemacht. Das Festival wird kuratiert von profilierten Gastkuratoren, die zeitgenössische Tendenzen wie auch richtungsweisende Positionen des Mediums Fotografie in den renommiertesten Ausstellungshäusern der Region zur Diskussion stellen

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Die legendäre Fotoagentur MAGNUM ist Partner des 5.Fotofestivals.

Robert Capas (1913 - 1954) wohl berühmteste Aufnahme zeigt einen von Kugeln getroffenen Soldaten im Spanischen Bürgerkrieg, der sterbend niederfällt. Jetzt gehöre er nur noch den Menschen, schreibt Werner Bischof (1916 - 1954) an seinen Vater, als er nach dem Ende des II. Weltkriegs quer durch Europa reist, um die Verwüstungen und die Not der Opfer mit seiner Kamera zu dokumentieren. Auf erschütternden Bildern aus einer Kinderkrebsklinik hat Paul Fusco (geb. 1930) die Auswirkungen der Tschernobyl-Katastrophe von 1986 festgehalten. Robert Capa, Werner Bischof und Paul Fusco sind Fotografen der Fotoagentur Magnum, der wohl berühmtesten Fotografen-Kooperative der Welt. Das Magnum-Archiv umfasst heute Klassiker und Schätze der Dokumentar- und Reportagefotografie aus über sechs Jahrzehnten - darunter Aufnahmen, mit denen sich die Agentur ins Gedächtnis der Menschheit geschrieben hat.

Unter dem Titel „Grenzgänge. Magnum: Trans-Territories” präsentiert das 5. Fotofestival Mannheim_Ludwigshafen_Heidelberg vom 14. September - 10. November 2013 Fotoreportagen, Essays und Filme des Festival-Partners Magnum Photos.

Bernard Lebrun, Michael Lefebre: Auf den Spuren von Robert Capa, Knesebeck Verlag München (2012), Imit 200 schwarz-weißen & farbigen Abbildungen, ISBN 978-3-86873-376-1. Die legendäre Aufnahme eines tödlich getroffenen spanischen Freiheitskämpfers machte Robert Capa, den Mitbegründer der hoch angesehenen Fotoagentur Magnum, schlagartig weltberühmt. Wie kein anderer vermochte er dem Schrecken des Krieges in der Fotografie Ausdruck zu verleihen. Aber Endre Friedmann, der sich erst in Paris das Pseudonym Robert Capa zulegte, war nicht nur einer der besten Fotografen der Welt - er war auch Lebemann und verkehrte in den Künstlerszenen von Madrid, Paris und London. Die versierten Journalisten Lebrun und Lefebre erzählen anhand zahlreicher Fotografien und erstmals veröffentlichter Dokumente die Geschichte des Lebens von Robert Capa

Bild links: Endre Friedmann alias Robert Capa im Herbst 1933 kurz nach dessen Ankunft in Paris © International Center of Photography/Magnum Photos. Bild rechts: Robert Capa (hier fälschlicherweise „Cappa”) auf dem Presseausweis von Ce Soir. © International Center of Photogtaphy/Magnum Photos. Beide Fotographien sind freundlicherweise zur Vefügung gestellt vom Knesebeck-Verlag München.

DER WELT EIN BILD ENTGEGEN STELLEN - MAGNUM PHOTOS

„Das eine Auge des Fotografen schaut weit geöffnet durch den Sucher, das andere, das geschlossene, blickt in die eigene Seele” (Henri Cartier Bresson, 1908 - 2004, Mitbegründer der Fotoagentur Magnum)

Mehr als einmal hatten sie daran gedacht, die Zusammenarbeit einfach zu beenden. Wie oft waren ihre Bilder mit falschen Bildunterschriften versehen oder nur beliebige Bildausschnitte veröffentlicht worden - und damit zu einem bloß dekorativen Bildschmuck verkommen. Liefern, was der Kunde wünscht - das war nicht vereinbar mit ihrem Anspruch an sich selbst und an die Fotografie. Wollten sie der Welt ein Bild entgegenstellen, das diese Welt verändern kann, mussten sie sich aus dem Würgegriff der Magazine und Bildagenturen befreien - wer sich nicht an die neuen Regeln, an ihre Regeln hielt, bekam eben keine Bilder mehr.

Zwei Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs gründen die Fotografen Robert Capa, Henri Cartier-Bresson, George Rodger und David „Chim” Seymor in Paris die Fotoagentur Magnum. Noch immer entsetzt über die zurückliegende Apokalypse waren sie doch erleichtert, dass es der Welt irgendwie gelungen war, zu überleben - und zugleich neugierig darauf, was in dieser Welt noch Bestand hat. Der Zusammenschluß der vier berühmten Fotografen hatte ebenso handwerklich-künstlerische wie wirtschaftliche Gründe: Als Künstler wollten sie über Themen berichten, die ihnen wichtig waren - engagierte Reportagen aus den Krisenherden der Welt, mit Bildern, die nicht unterhalten, sondern aufrühren, nachdenklich machen sollten. Um ihre Idee einer humanistischen, aus Verantwortung und Respekt getragenen Fotografie zu verwirklichen, mussten sie in Zukunft ihre Geschäfte selbst verwalten.

Knapp siebzig Jahre nach der Gründung von Magnum Photos lesen sich die Namen der Mitglieder wie ein Who-is-who der Fotografiegeschichte - und die erfolgreiche Aufnahme in die renommierte Agentur gilt als Ritterschlag unter Fotografen.

Publikation zum 5. Fotofestival Mannheim-Ludwigshafen-Heidelberg GRENZGÄNGE. MAGNUM: TRANS-TERRITORIES. Kehrer Verlag (Heidelberg) 2013. Hrsg.: Andréa Holzherr, Fotofestival Mannheim_Ludwigshafen_Heidelberg e. V. Autoren: Andréa Holzherr, Heide Häussler, Susanne Weiß, Thomas Röske. Klappenbroschur mit Farbschnitt, Deutsch-Englisch, ISBN 978-3-86828-457-7. Wo beginnen und enden Territorien? Wer legt sie fest? Welche Funktion haben sie? Im Fokus der Jubiläumsausgabe des Fotofestivals Mannheim-Ludwigshafen-Heidelberg steht der Begriff des Territoriums. Mit den vertiefenden Texten der Publikaton werden dem Leser und dem Besucher des Festivals Profil und Selbstverständnis der legendären Agentur auf spannende Weise näher gebracht.

Die eigentümliche Verbindung von künstlerischer Sichtweise und fotografischer Dokumentation ist bis heute charakteristisch für die Fotografien der Agentur Magnum. Das Magnum-Archiv ist ein vitales Archiv, das täglich durch Arbeiten aus allen Orten der Welt aktualisiert wird. Das Archiv beherbergt alle Arbeiten der Magnum-Mitglieder, aber auch einige Konvolute von Nicht-Mitgliedern. Etwa eine Million Fotografien liegen in Form von Fotoabzügen und Diapositiven in der „physischen” Sammlung vor; daraus stehen 350.000 online zur Verfügung. Das Magnum-Archiv enthält vom Spanischen Bürgerkrieg bis heute fotografisches Material zu nahezu allen wichtigen Ereignissen der Zeitgeschichte und ihren maßgeblichen Persönlichkeiten - in der unvergleichlichen Sichtweise der Magnum-Künstler spiegeln sich Politik und Katastrophen, Sehenswürdigkeiten und industrielle Produktion und immer wieder der Mensch.

Unter der Schirmherrschaft des ehemaligen Magnum-Präsidenten Thomas Hoepker und der kuratorischen Leitung von Andréa Holzherr (Paris) präsentiert das 5. Fotofestival Mannheim_Ludwigshafen_Heidelberg rund 1.300 Arbeiten von insgesamt 76 Fotografen aus 27 Ländern - von den Magnum-Gründungsvätern bis hin zur jüngsten Magnum-Generation. Unter dem Titel „Grenzgänge. Magnum: Trans-Territories” werden in den drei Partnerstädten noch bis zum 10. November 2013 neben politischen und geographischen Territorien auch die Bewusstseins-Räume und die Grenzen der Selbst- und Fremdwahrnehmung aufgezeigt.

Einer der Höhepunkte im Rahmenpropgramm ist die Preisverleihung des Dr.-Erich-Salomon-Preises der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPH) an den Magnum-Fotografen Paolo Pellegrin am 12. Oktober 2013.

Informationen zu den Ausstellungen sowie dem Begleitprogramm finden Sie im Internet unter www.fotofestival.info

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LUMAS - Fotos. Kunst. Editionen. Wir machen die Fotografie und Bilder anerkannter Künstler für alle Kunstbegeisterten und neuen Sammler erschwinglich.

LUMAS Galerie Heidelberg. © Foto: LUMAS

Die Editionsgalerie LUMAS bietet in 22 Galerien weltweit (Stand Oktober 2013) Editionen in musealer Qualität zu erschwinglichen Preisen. Umringt von den malerischen Gäßchen der Altstadt und unweit der Uferpromenade finden Sie seit März 2013 eine LUMAS Galerie auch am Standort Heidelberg. Treten Sie ein in die Welt der LUMAS Editionen und genießen Sie anregende Momente voller Kunstgenuss!

Mehr über große MAGNUM-Fotografen, Bildikonen & die Leica-Kamera finden Sie hier auf Qualitaetslotse.

Die Familie der Menschheit • 4. Fotofestival 2011

The Eye Is A Lonely Hunter: Images Of Humankind

4. Fotofestival Mannheim • Ludwigshafen • Heidelberg
10. September - 06. November 2011

„Die Straßen der Armenviertel der großen Städte sind vor allem ein Theater und ein Schlachtfeld. Unbewusst und unbemerkt ist dort jedes menschliche Wesen ein Poet, ein Maskentänzer, ein Krieger, ein Tänzer. In seiner unschuldigen Kunstfertigkeit spiegelt es gegen das Chaos der Straße ein Bild menschlichen Daseins” (Helen Levitt, Fotografin, 1913-2009). Als Teil des 4.Fotofestivals Mannheim_Ludwigshafen_Heidelberg bezeugen die Bilder der Ausstellung „Das alltägliche Leben” im Kunstverein Ludwigshafen das Vermögen der Menschen, mit erfindungsreichen Überlebensstrategien ihren Alltag zu meistern.

4. Fotofestival Mannheim_Ludwigshafen_Heidelberg: The Eye is a Lonely Hunter, Herausgeber: Fotofestival Mannheim_Ludwigshafen_Heidelberg e.V., Katerina Gregos, Solvej Helweg Ovesen, Kehrer-Verlag Heidelberg 2011.

Die Kraft der Bilder
Solidarität wird nicht entdeckt, sondern geschaffen. Sie wird dadurch geschaffen, dass wir unser Mitgefühl für andere, uns nicht vertraute Menschen steigern und beginnen, sie als „einen von uns” zu sehen statt als „die anderen” (Richard Rorty). Die Aufmerksamkeit des 4.Fotofestivals Mannheim Ludwigshafen Heidelberg und seiner Teilausstellungen liegt auf der einzigartigen Fähigkeit der Kamera, die Realität zu beschreiben, allein dem Menschen eigene Empfindungen sichtbar zu machen - und mit den von ihr eingefangenen Bildern jenes Mitgefühl zu erwecken.

Die Familie der Menschheit - heute
Die Ausstellung „The Family of Man” - Die Familie der Menschheit, die der US-amerikanische Fotograf Edward Steichen (1879-1973) im Jahr 1955 zusammenstellte, war eine der spektakulärsten Fotoschauen des 20. Jahrhunderts und zog weltweit Millionen Besucher in ihren Bann. Nach den Erfahrungen des Krieges sollte sie helfen, mit dem Medium der Fotografie das Verständnis der Menschen untereinander zu fördern. Kritisiert wurde später die Grundthese der Ausstellung, die Menschen überall auf der Welt seien gleich - eine „universelle Familie der Menschheit” sei eine Fiktion und blende die Gewalt und das Leid aus, die sich aus kulturellen und geographischen Unterschieden ergeben.

Wie sieht die „Familie der Menschheit” heute für die Fotografen aus? Im Rahmen des 4.Fotofestivals präsentieren 56 Künstler aus 32 Ländern unterschiedliche Perspektiven auf die Welt und auf existenzielle menschliche Situationen. Sie verwenden die Kamera, um in einer Zeit der Bilderflut die demokratische Kraft der Fotografie auf eine neue, unverbrauchte Weise zu nutzen - und den Umständen des täglichen Lebens wieder Geltung und Aufmerksamkeit zu verschaffen.

Das Herz ist ein einsamer Jäger
In welchem Ausmaß kann die Fotografie unsere Wahrnehmung der Welt ändern? Wie beteiligen die Fotografen und die Fotografierten den Betrachter an ihrem Leben? Wie kann die Fotografie heute Einfluss nehmen? Der Titel des 4. Fotofestivals The Eye is a Lonely Hunter: Images of Mankind bezieht sich auf die Position und die Bemühungen des Fotografen, der als ‚einsamer Jäger’ mit seinen Augen ein bestimmtes Thema einfängt. 

Inspiriert wurde der Name des Festivals durch das Buch „Das Herz ist ein einsamer Jäger” (1940), in dem die amerikanische Autorin Carson McCullers den ungerecht Behandelten, den Abgewiesenen, den an den Rand Gedrängten und Vergessenen eine Stimme gegeben hat.

Einzelausstellung Roger Ballen in der Sammlung Prinzhorn (Heidelberg). Die monographische Ausstellung in der Sammlung Prinzhorn gilt den Bildern des amerikanischen Fotographen Roger Ballen, der seit den 1970er Jahren in Südafrika lebt. In aufwühlenden, verstörenden Bildern dokumentiert er die weiße Bevölkerung in düsteren, häuslichen Umgebungen. Die Bilder der Serie Shadow Chamber aus den Jahren 2001-2004 zeigen entfremdete, psychisch gestörte Menschen in heruntergekommenen Räumen, manchmal gemeinsam mit ihren Haustieren. Die Aufnahmen erfassen mit großem Einfühlungsvermögen den Alltag von Menschen, die beinahe völlig außerhalb der Gesellschaft leben. Berühmt ist sein Doppelportrai Dresie und Casie, zwei Weißen aus einer südafrikanischen Provinz mit fast im rechten Winkel abstehenden Ohren und debilem Gesichtsausdruck.  

 

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