CAMPARI

Der „Dichter der Belle Epoque” Marcello Dudovich (1878-1962) veröffentlicht 1913 unter dem Titel „Corso” (Boulevard) ein Album mit Bildern von „schönen Frauen, eleganten Gesellschaftsabenden und Details der neuesten Modeschöpfungen”. Für CAMPARI gestaltet er 1920 das berühmte „Rote Plakat” mit einem sich küssenden Liebespaar in leidenschaftlicher Umarmung. Die Zusammenarbeit des Unternehmens mit zeitgenössischen Künstlern führt zu Meilensteinen der Plakatwerbung - vollendete Kunstwerke über die Leidenschaft des Bitter-Aperitif.

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CAMPARI

Der „Dichter der Belle Epoque” Marcello Dudovich (1878-1962) veröffentlicht 1913 unter dem Titel „Corso” (Boulevard) ein Album mit Bildern von „schönen Frauen, eleganten Gesellschaftsabenden und Details der neuesten Modeschöpfungen”. Für CAMPARI gestaltet er 1920 das berühmte „Rote Plakat” mit einem sich küssenden Liebespaar in leidenschaftlicher Umarmung. Die Zusammenarbeit des Unternehmens mit zeitgenössischen Künstlern führt zu Meilensteinen der Plakatwerbung - vollendete Kunstwerke über die Leidenschaft des Bitter-Aperitif.

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Ein Likörmacher


Marcello Dudovich (1920) © Campari Group

DIE KUNST DER LEIDENSCHAFT

CAMPARI

Bereits in den Anfangsjahren des Unternehmens beauftragt Davide Campari, der Sohn des Unternehmensgründers, Künstler, Graphiker und Designer der damaligen Zeit, Motive für den Bitter-Aperitif zu entwerfen. Die Zusammenarbeit entwickelt sich zu einer beispiellosen Tradition und lässt im Lauf der Jahre und Jahrzehnte Meilensteine der Plakatkunst entstehen - Kunstwerke mit einem unbeirrbaren Spürsinn für die Träume und Sehnsüchte einer Gesellschaft nach Luxus, Eleganz und Leidenschaft. Für die Künstler bedeutet die Gestaltung der Werbemittel weit mehr als nur Reklame. Das Hineindenken in die Seele des Getränks stellt sie als Künstler an die Seite des Unternehmens. 

 
G. Mora (1894) - eines der ersten Werbeplakate für CAMPARI © Campari com.

Es war die Stunde, zu der Mailand am schönsten ist. 
Wenn das Dunkel des Abends sich langsam verdichtet 
und überall die Lampen angehen. Wie sehr mir dann 
die Bars gefielen, mit ihren bunten Flaschen ... 
Die farbigen Lichter berauschten meine Fantasie. 
Massimo Bontempelli, Das geschäftige Leben (1921) 

Ein Maître liquoriste
Kuchen und Gebäck, aber auch feine Pasteten stehen in gekühlten Vitrinen zur Auswahl. Auf dem Regal mit den Spirituosen lässt das Kristall einer Karaffe eine geheimnisvoll rote Farbe durchschimmern. „Bitter uso Olanda” - Holländisch Bitter - steht auf dem Etikett, doch längst nennen die Gäste den vom Hausherrn Gaspare Campari selbst kreierten Aperitif-Bitter mit der ungewohnten Farbe einfach nur einen „Campari”.


Bild links: Bitter Uso Olanda (1860); Bild rechts rechts: Rezeptbücher 1860 © Campari Group

Gaspare hört aufmerksam zu, wenn die Verwandten zu Besuch kommen. Die Onkel erzählen von Turin und den vielen Caffé-Bars in der Stadt, in denen die maîtres liquoristi - die Likörhersteller - immer neue Aperitife erfinden, die so wunderbar nach den heimischen Kräutern und Gewürzen schmecken. Gaspare ist gebannt vom magischen Zauber dieses geheimnisvollen Berufsstands. Als auch für ihn die Zeit kommt, einen Beruf zu wählen, steht die Entscheidung fest: Mit vierzehn Jahren verlässt er sein Heimatdorf, um in Turin das Handwerk des Likörmachens zu erlernen.

Gaspare Campari (1860), © Campari Group

Die leidenschaftliche Liebe zu einer Operndiva - und ihre Folgen. Mehr auf der nächsten Seite. 

Reisender in Sachen Leidenschaft

Reisender in Sachen Leidenschaft
Sie galt als die schönste und meistfotografierte Frau ihrer Zeit. Auf der Bühne küsste sie Caruso so begeistert, dass der Kuss als erster ‚echter’ Bühnenkuss in die Theatergeschichte einging. Als Natalina „Lina” Cavalieri (1874-1944) eine umjubelte Premiere in der Scala im nahe gelegenen „Caffé Campari” feiert, ist es um Davide Campari geschehen. Leidenschaftlich verliebt er sich in die italienische Operndiva, die ihn jedoch - zum Glück für die Aperitif-Liebhaber in aller Welt - nicht erhört. Denn Davide zeigt sich unbeeindruckt und folgt der Angebeteten auf ihren Gastspielen, wobei er seine amouröse Leidenschaft durchaus mit geschäftlichen Interessen verbindet: In jeder Stadt, die er bereist, knüpft er Handelsbeziehungen für seinen Bitter.

Leonetto Capiello: Spiritello (1921), © Campari Group. Für die Gestaltung künstlerischer Werbeplakate gewinnt Davide Campari bekannte zeitgenössische Künstler wie etwa Leonetto Cappiello (1875-1942), der aufgrund seiner neuen Malweise für viele als „Vater” des modernen Poster-Designs gilt. Für Campari schuf er u. a. den berühmten Spiritello, einen Kobold, der sich aus der Schale einer Orange entwindet.

„Die Kunst der Reklame ist die Kunst der Zukunft. Diese Kunst wird nicht mehr in den Museen begraben, sondern überall zu sehen sein”. Seiner Zeit weit voraus, berührt das Erbe des futuristischen Künstlers Fortunato Depero (1892-1960) alle Gebiete - von der Malerei bis zur Fotografie, vom Kunsthandwerk bis zur Buchgestaltung. Dauerhaft arbeitete er mit großen Unternehmen wie San Pellegrino oder Campari zusammen, für das er 1930 die berühmte kegelförmige CampariSoda-Flasche entwarf - das weltweit erste trinkfertige Mixgetränk.

Ein Höhepunkt in der italienischen Werbegeschichte ist 1926 Deperos „Squisito al Selz”, nicht einfach ein Werbeplakat, sondern, wie er betont, ein „Werbegemälde”.

 

 

 

 F. Marangolo: CampariSoda (1950) © Campari Group; Fortunato Depero: Squisito al Selz © Campari Group


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Künstler der Italienischen Avantgarde in der Galerie Angelo Falzone (Mannheim)

Die Galerie Falzone ist in erster Linie dafür bekannt, der zeitgenössischen deutschen und italienischen Kunst den Weg zu bereiten. Gute Kontakte zu Kollegen und Privatsammlern in Italien ermöglichen uns den Handel mit Vertretern verschiedener italienischer Künstlergruppen vom Futurismus bis zu den Konkreten Bewegungen der 60er und 70er Jahre.

Arbeiten der beiden Künstler des Italienischen Futurismus Giacomo Balla & Depero Fortunato sowie vieler weiterer italienischer Künstler sind auf Nachfrage über die Galerie zu beziehen.

Informationen unter www.galerie-falzone.de

Campari Orange der: Wie schmeckt der Sonnenuntergang
Weltweit wird er nach dem exakt gleichen Rezept zubereitet: 4 cl Campari, 12 cl Orangensaft direkt ins Glas geben (Highball oder Rock) - der Campari Orange oder Garibaldi wird als Aperitif ebenso serviert wie als Longdrink. Sein Name bezieht sich übrigens auf den italienischen Nationalhelden Giuseppe Garibaldi: Das Rot des Campari steht dabei für Garibaldis rote Jacke, die Orangen erinnern an seine Landung auf Sizilien, mit der Italiens Einigung ihren Anfang nahm.

Fotos: Campari Orange Passion © Campari Group

Die Orange in einem Glas Campari symbolisiert den Sonnenuntergang - mit dem der beste Teil des Tages beginnt. Zur 150-jährigen Feier des klassischen Aperitif-Bitter hat Campari fürIhren schönsten Sonnenuntergang handververlesene Bars und Restaurants ausgesucht, darunter auch die print media lounge (Heidelberg) (auf Qualitätslotse) und das Cafe-Restaurant Dürer (Mannheim-Neuostheim)

Die Galleria Campari in Mailand - 150 Jahre Kunst und Werbung. Mehr auf der nächsten Seite.

Galleria Campari

Labor der roten Leidenschaft: Galleria Campari in Mailand
Campari feiert Geburtstag - und beschenkt Kunstfreunde mit einer Ausstellungsstätte für internationale Künstler aus 150 Jahren  Unternehmensgeschichte. 


Galleria Campari © Campari Group

Zum 150. Geburtstag im Jahr 2010 möchte das Unternehmen Campari alle Kunstliebhaber auf eine beispiellose künstlerische Reise schicken, auf der sich Kunst und Werbung begegnen. Die Galleria Campari ist dabei nicht nur ein Museum der Erinnerungen, sondern vor allem eine künstlerisch anspruchsvolle und lebendige Stätte des modernen Lebens. Campari hat Kunstwerke aus den verschiedenen künstlerischen Bewegungen während der 150-jährigen Geschichte gesammelt, die den Weg der Marke in die Zukunft weisen - Werke von Leonetto Cappiello, Bruno Munari, Fortunato Depero und vieler weiterer internationaler Künstler.

Bild links: Galleria Campari:  Fortunato Depero; Bild rechts: Galleria Campari; Foros © Campari Group

Die Galleria Campari (Mailand) ist für das Publikum seit März 2010 Dienstag, Donnerstag und Freitag von 10.00 - 19.00 Uhr geöffnet. Im Geschenke- und Buchladen finden die Besucher Kunstdrucke und Souvenirs von Campari. Ab September finden neben der Dauerausstellung weitere Sonderausstellungen statt. Informationen zu Ausstellungen und Buchung von Führungen finden Sie im Internet unter www.campari.com und Campari Deutschland: www.campari.de

Gaspare Campari wird 1828 als jüngstes von zehn Kindern in Cassolnovo bei Padua geboren. Seit seinem 14. Lebensjahr arbeitet er in einer Bar in Turin und lernt das Spirituosenhandwerk. Zu Beginn der 1860er Jahre heiratet Gaspare ein zweites Mal und zieht nach Mailand, der Geburtsstadt seiner zweiten Frau. Hier kreiert er aus 86 aufeinander abgestimmten Kräutern, Gewürzen und Früchten einen Aperitif, den er zunächst Holländisch Bitter nennt. Eine wichtige Neuerung des Getränks lag - auch - darin, dass „ein Campari” nicht nach dem Essen, sondern davor getrunken wurde - und damit die Aperitif-Kultur begründet. 1867 eröffnet er in der berühmten Mailänder Einkaufspassage Galleria Emanuele II an der Piazza del Duomo das Caffé Campari. Die Caffé-Bar entwickelt sich rasch zum Szene-Treff der Mailänder Gesellschaft.

 
Gaspare Campari mit Familie 1860 © Campari Group

Nach Gaspare Camparis Tod 1882 übernimmt sein Sohn Davide das Geschäft. Er revolutioniert die Werbung des noch kleinen Familienunternehmens, indem er Künstler-Größen der damaligen Zeit für die Gestaltung von Kampagnen gewinnt - schon um 1900 erscheint der erste Campari-Kalender von Cesare Tallone mit dem Portrait einer Frau.

In den 1980er Jahren beginnt die Zusammenarbeit von Campari mit namhaften Regisseuren wie Fellini oder Franco Scepi. In der „RED-PASSION”- Kampagne seit dem Jahr 2000 setzt Campari auf Mini-Storys. die nicht nur unter Werbefachleuten als kleine Juwelen gehandelt werden. Gegenwärtig stehen zahlreiche prominente Gesichter im Mittelpunkt der Marke, unter ihnen - im Camparikalender 2010 - Bond-Girl Olga Kurylenko.

 
Olga Kurylenko, Campari-Kalender 2010 © Campari-Group

Informationen zu Campari im Internet unter www.campari.com

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