MARGARETE STEIFF

„Da, wo ein Bär die Stellung hält, da kann dir nichts passieren”, widmet Reinhard May eines seiner Lieder seinem roten Plüschbären. Der Teddybär und die vielen anderen Steiff-Tiere mit dem Knopf im Ohr stehen für die Geschichte wahr gewordener Kinderträume - und die Geschichte der Margarete Steiff, die kurz nach ihrer Geburt an Kinderlähmung erkrankt und doch nie ihren Lebensmut verliert. Margarete Steiff starb am 9. Mai 1909.

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MARGARETE STEIFF

„Da, wo ein Bär die Stellung hält, da kann dir nichts passieren”, widmet Reinhard May eines seiner Lieder seinem roten Plüschbären. Der Teddybär und die vielen anderen Steiff-Tiere mit dem Knopf im Ohr stehen für die Geschichte wahr gewordener Kinderträume - und die Geschichte der Margarete Steiff, die kurz nach ihrer Geburt an Kinderlähmung erkrankt und doch nie ihren Lebensmut verliert. Margarete Steiff starb am 9. Mai 1909.

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Menagerie mit Stoff-Tieren

FÜR KINDER IST NUR DAS BESTE GUT GENUG

MARGARETE STEIFF

„Da, wo ein Bär die Stellung hält, da kann dir nichts passieren”, widmet Reinhard May eines seiner Lieder seinem roten Plüschbären. Der Teddybär und die vielen anderen Steiff-Tiere mit dem Knopf im Ohr stehen für die Geschichte wahr gewordener Kinderträume - und die Geschichte der Margarete Steiff, die kurz nach ihrer Geburt an Kinderlähmung erkrankt und doch nie ihren Lebensmut verliert. Margarete Steiff starb am 9. Mai 1909.

 

 Bär 55PB (1902) © Steiff GmbH

Das erste Steiff-Tier erblickt das Licht der Welt
Der rechte Arm schmerzt heute besonders und sie muss eine Pause einlegen, bevor sie an ihrem Stoff-Elefanten weiterarbeiten kann. Die Elefanten aus weichem Filz, die Margarete Steiff unter großen Mühen näht, schenkt sie ihren Freundinnen und Verwandten - doch nicht als Nadelkissen, wie eigentlich von ihr gedacht, sondern als Spielzeug und Schmusetier findet das „Elefäntle” bei den Kindern große Begeisterung.

Erstes Kuscheltier der Margarete Steiff: das „Elefäntle” (vor 1892) © Steiff GmbH

Wenige Jahre nach der Gründung ihrer Nähstube nimmt Margarete die Filzspielzeugtiere in ihr Sortiment auf. Die Kollektion wächst, nach und nach entsteht eine Menagerie liebevoll genähter Stofftiere - zu dem Elefanten gesellen sich Esel und Pferde, Affen, Kamele und andere Tiere. Bald entsteht ein gut gehender Versandhandel, den Margarete Steiff bis zum Bau eigener Geschäftsräume noch im Haus der Eltern führt. Selbstbewusst wirbt sie in Verkaufsprospekten für ihre unverwüstlichen Kinderspielwaren, für die es kein vergleichbares Produkt am Markt gibt.

Eine wichtig Voraussetzung für die Beliebtheit der Kuscheltiere im Kinderzimmer war in der Mitte des 19. Jahrhunderts die Einrichtung von Tiergärten in den europäischen Großstädten.
Der Londoner Zoo öffnete 1828, die Tiergärten in Berlin und Frankfurt in den Jahren 1843 bzw. 1858. Zur Unterhaltung, aber auch dem Bildungsideal der Zeit entsprechend wurden dem Publikum die Tiere präsentiert, die Forscher und Abenteurer auf ihren Reisen entdeckt und in ihre Heimat mitgebracht hatten. Bald hielten dann die Affen und Löwen, Tiger und Bären aus Holz auch Einzug in die Kinderstuben.

Die Bärenjahre von Steiff. Mehr auf der nächsten Seite.

Im Jahr des Bären

Im Jahr des Bären
In den Jahren der Expansion trägt Margarete Steiff die Verantwortung für das Unternehmen. Sie näht jedes Mustertier selbst, überwacht die Produktion und prüft die fertigen Stofftiere. Margarete überlässt nichts dem Zufall, sie unterstützt und motiviert die Angestellten und lässt sich täglich zu ihrem Arbeitsplatz im Betrieb fahren. Ihr Wille, sich durch ihre unheilbare Krankheit nicht entmutugen zu lassen und jede erdenkliche Schwierigkeit zu meistern, trägt ihr die Hochachtung sogar der konkurrierenden Spielwarenhersteller ein.

Margarete Steiff mit einem Teddybär 1909. Das Bild ging in die Firmengeschichte ein, denn die Unternehmerin ließ sich nur selten mit einem ihrer Tiere ablichten; © Steiff GmbH

Auf der Spielwarenmesse in Leipzig 1903 präsentiert Richard Steiff, ein Neffe Margaretes, den ersten beweglichen Bären „Bär 55PB”, den er nach Skizzen im Stuttgarter Zoo angefertigt hatte. Das Kürzel steht für „55cm, aus Plüsch und Beweglich”. Doch die Messebesucher können sich zunächst nicht so recht für den zotteligen Gesellen mit seinen langen Armen, der spitzen Schnauze und den großen Ohren begeistern. Erst am letzten Messetag erscheint ein Amerikaner, der überraschend gleich 3000 Exemplare des Bären bestellt. Der Welterfolg des Teddybärs nimmt seinen Lauf - in den „Bärenjahren” der Firma Steiff zwischen 1903 und 1908 wird das etwas schlankere und feingliedrigere Nachfolgemodell zum weltweiten Verkaufsschlager.

Die Leidenschaft des amerikanischen Präsidenten Theodor „Teddy” Roosevelt galt der Jagd. Als ihm 1902 auf einem Jagdausflug ein angebundenes Bärenjunges zum Abschuss vorgeführt wird, weigert er sich entrüstet und verschont das Tier. Die Episode wird publik, als ein Reporter die Szene skizziert und in der Washington Post veröffentlicht. Der Bär von Richard Steiff, nun liebevoll „Teddy” genannt, wird zum Medienstar und startet ab 1907 einen beispiellosen Siegeszug in den Vereinigten Staaten.

Meilensteine in der Geschichte von STEIFF:
Margarete Apollonia Steiff wird am 24. Juli 1847 im schwäbischen Giengen geboren. Kurz nach ihrer Geburt erkrankt sie an Kinderlähmung und bleibt zeit ihres Lebens an den Rollstuhl gefesselt. Eine Operation ihrer Beine bringt keine Besserung. Bei ihre Eltern setzt sie den Wunsch durch, eine Nähschule zu besuchen.

Margarete Steiff am Schreibtisch; © Steiff GmbH

1877 gründet Margarete Steiff ein Filzkonfektionsgeschäft mit mehreren Angestellten. In einer Zeitschrift entdeckt sie 1879 das Modell eines Elefanten, den sie als Nadelkissen aus Filz nacharbeitet. Die Elefanten sind ein großer Erfolg, so das sie auch andere Tiere entwirft und produziert. 1888 gründet Margarete Steiff eine Filzspielwarenfabrik.
In den Jahren 1897 bis 1906 treten nacheinander ihre fünf Neffen in die aufstrebende Fabrik ein.
1902 entwickelt ihr Neffe Richard Steiff den ersten beweglichen Bären 55PB, das Aushängeschild des Unternehmens. Im Spitzenjahr 1907 produziert Steiff fast eine Million Teddy-Bären

Am 9. Mai 1909 stirbt Margarete Steiff völlig unerwartet nach kurzer Krankheit.

Aktuelle Unternehmensinformationen finden Sie unter www.steiff.com

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