HERMANN BAHLSEN

„Denn Keks schmeckt lecker, lecker, lecker” singt das Krümelmonster und verdreht dabei genüßlich die Augen: Die Lieder des berühmten Kekse-Essers aus der Sesamstrasse sind eine Liebeserklärung an die Kekse weltweit. Den ersten Butterkeks der Welt erfand Hermann Bahlsen - und er war es auch, dem wir das Wort „Keks” verdanken. Hermann Bahlsen wurde am 14. November 1859 in Hannover geboren.

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HERMANN BAHLSEN

„Denn Keks schmeckt lecker, lecker, lecker” singt das Krümelmonster und verdreht dabei genüßlich die Augen: Die Lieder des berühmten Kekse-Essers aus der Sesamstrasse sind eine Liebeserklärung an die Kekse weltweit. Den ersten Butterkeks der Welt erfand Hermann Bahlsen - und er war es auch, dem wir das Wort „Keks” verdanken. Hermann Bahlsen wurde am 14. November 1859 in Hannover geboren.

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Leibniz und der Butterkeks

Leibniz und der Butterkeks
Kekse gibt es seit dem Jahr 1911. Genauer gesagt: Seit diesem Jahr gibt es das Wort „Kekse”. Hermann Bahlsen hatte das englische „cake” in „Keks” eingedeutscht und in diesem Jahr wurde seine Wortneuschöpfung in den Duden aufgenommen als offizielle Bezeichnung für trockenes Feingebäck.

 Hermann Bahlsen © Bahlsen Com.

Hermann Bahlsen entstammte einer in Hannover alteingesessenen Tuchhändler- und Goldschmiedefamilie. Nachdem er in Genf eine kaufmännische Ausbildung absolviert hatte, arbeitete er für einige Zeit in London, wo er die „cakes” und Biskuits kennenlernt, das typisch englische Süßgebäck. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland wird er Teilhaber eines Fabrikgeschäfts englischer Cakes und Biskuits in Hannover, die er wenig später übernimmt und unter dem Namen „Hannoversche Cakesfabrik H. Bahlsen” weiterführt. Während die Konkurrenz ihre Produkte noch lose verkauft, bietet Hermann Bahlsen sein Gebäck bereits abgepackt in Tüten an. Ab 1891 produziert Bahlsen als erste eigene Kreation den Keks mit Buttergeschmack. Der damaligen Mode entsprechend, Nahrungsmittel mit dem Namen bekannter Zeitgenossen zu bewerben, nennt Bahlsen seine Butterkekse nach dem berühmtesten Sohn der Stadt, dem Mathematiker und Philosophen Gottfried Wilhelm Leibniz.

Auf immer und ewig
Dauerhaft frisches Gebäck - das versprach die staub- und feuchtigkeitsfeste Verpackung, in der die Bahlsen-Produkte kurz nach der Jahrhundertwende auf den Markt kamen. Hermann Bahlsen suchte nach einem neuen Firmenlogo, das die lange Haltbarkeit seiner Waren zum Ausdruck bringt - und wurde in der altägyptischen Schrift fündig. Das TET-Zeichen, gesprochen „dschet”, das sich zusammensetzt aus einem Oval, einer Schlange, einem Halbkreis und drei Punkten, ist einer altägyptischen Hieroglyphe nachempfunden und bedeutet so viel wie „ewig-dauernd”. 

  
Bild links: TET-Würfel Leibniz-Cakes 1904; Bild  rechts: Schutzmarke 1904 TET-Zeichen © Bahlsen Com.  

Das Erfolgsgeheimnis der Bahlsenkekse - erzählt in Bildern. Mehr auf der nächsten Seite.

Das Erfolgsgeheimnis

Reklamemarken aus Künstlerhand
Hermann Bahlsen beauftragte immer wieder renommierte Künstler mit der Gestaltung von Entwürfen für seine Verpackungen und Werbeplakate. Ein künstlerisch besonders anspruchsvolles Element seiner Werbung waren die Reklamemarken aus den Jahren 1912 bis 1914. Die Serie C der aus Hannover stammenden Graphikerin Änne Koken verrät das Erfolgsgeheimnis der Bahlsenkekse in 12 Bildern: Mehl und Eier, Milch von der Kuh, würzige Butter, Zucker dazu, rühren und backen, sauber verpacken, fertig zur Reise, in alle Welt - himmlische Speise für wenig Geld. Gegen Einsendung von Gutscheinen, die den Kekspackungen beilagen, wurden die Reklamemarken zugeschickt. Für 12 Gutscheine erhielten die Kunden 12 Künstlermarken.

Hermann Bahlsen

Nach seiner Rückkehr aus England übernimmt Hermann Bahlsen 1889 das „Fabrikgeschäft englische Cakes und Biscuits” in der Friesenstrasse in Hannover. Er nennt seine Firma „Hannoversche Cakesfabrik H. Bahlsen”.

1891 kommt der Butterkeks Leibniz auf den Markt. Zwei Jahre später erhält Bahlsen bei der Weltausstellung in Chikago die höchste Auszeichnung für die Leibniz-Cakes. Die Begründung der Jury lautet: „Leibniz Cakes wird in ähnlicher Form von der Konkurrenz unter anderem Namen nachgemacht; der feine Buttergeschmack ist indes nur diesem Fabrikat eigen”.

Als zweite Leuchtreklame in Deutschland erscheint 1898 in Berlin über dem Potsdamer Platz eine Werbung für den Leibniz-Cakes.

Für die Verpackung von Leibniz Cakes wird 1905 das erste Fließband in Europa eingesetzt.

1911 deutscht Hermann Bahlsen das englische Wort „cakes” in „Keks” um.
In diesen Jahren werden für die Betriebsangehörigen zahlreiche soziale Einrichtungen eingerichtet wie u.a. Krankenkasse, Kneipp-Anlagen. Zahnarzt, Musikzimmer und Werksbücherei.

1917 wird das Modell für eine große Fabrik mit Wohnstadt vorgestellt, die TET-Stadt. Der weitere Verlauf des Krieges verhindert die Ausführung der Pläne. Hermann Bahlsen stirbt am 6.November 1919. Seine drei Söhne treten die Nachfolge an.

Fabrikgebäude in der Friesenstrasse 1889 © Bahlsen com.

Aktuelle Unternehmenensinformationen finden Sie im Internet unter: www.bahlsen.de

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