MIT EDLEN STIFTEN SCHREIBEN UND ZEICHNEN

Er stellte erstmals sechseckige Stifte her und legte die noch heute gültigen Normen für Länge, Stärke und Härtegrade der Bleistifte fest. Er kennzeichnete seine Produkte mit dem Namen des Unternehmens und schuf damit die ersten Markenschreibgeräte. Lothar p von Faber macht Mitte des 19. Jahrhunderts mit neuen Ideen schlichte Holzbleistifte zu edlen Schreibutensilien für anspruchsvolle Schreiber - schon nach wenigen Jahren gelten seine holzgefassten Stifte als die Qualitätsstifte schlechthin. Am 12. Juni 1817 wird Johann Lothar Faber in Stein nahe Nürnberg geboren.

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MIT EDLEN STIFTEN SCHREIBEN UND ZEICHNEN

Er stellte erstmals sechseckige Stifte her und legte die noch heute gültigen Normen für Länge, Stärke und Härtegrade der Bleistifte fest. Er kennzeichnete seine Produkte mit dem Namen des Unternehmens und schuf damit die ersten Markenschreibgeräte. Lothar p von Faber macht Mitte des 19. Jahrhunderts mit neuen Ideen schlichte Holzbleistifte zu edlen Schreibutensilien für anspruchsvolle Schreiber - schon nach wenigen Jahren gelten seine holzgefassten Stifte als die Qualitätsstifte schlechthin. Am 12. Juni 1817 wird Johann Lothar Faber in Stein nahe Nürnberg geboren.

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Eine Bleistift-Dynastie

Er stellte erstmals sechseckige Stifte her und legte die noch heute gültigen Normen für Länge, Stärke und Härtegrade der Bleistifte fest. Er kennzeichnete seine Produkte mit dem Namen des Unternehmens und schuf damit die ersten Markenschreibgeräte. Lothar von Faber macht Mitte des 19. Jahrhunderts mit neuen Ideen schlichte Holzbleistifte zu edlen Schreibutensilien für anspruchsvolle Schreiber - schon nach wenigen Jahren gelten die holzgefassten Stifte von Faber als Qualitätsstifte schlechthin. Am 12. Juni 1817 wird Johann Lothar Faber in Stein bei Nürnberg geboren.

Lothar von Faber (12.Juni 1817-26. Juli 1896) © Faber-Castell  

Die Kunst des „Bleyweißstefftmachens”
Der Bleistift ist eigentlich ein Graphitstift. Der Stoff, aus dem die Bleistiftminen tatsächlich sind, ist nämlich Graphit - nur hat sich diese Bezeichnung nie durchsetzen können. Unter den ersten „Bleystefftmachern” in Nürnberg ist auch der fahrende Schreiner Kaspar Faber, der Urahn der Bleistift-Dynastie Faber-Castell. Mit einer kleinen Bleistiftproduktion macht er sich 1761 in Stein vor den Toren Nürnbergs selbständig und legt damit den Grundstein für das heutige Unternehmen.

 

Werkstatt eines Bleyweißschneiders um 1700; Bleyweiß war zu dieser Zeit die Bezeichnung für Graphit, Foto © Faber-Castell

Auf Geschäftsreise
„Ich besuchte in allen Städten nur die ersten und besten Geschäfte. Kein einziges Magazin, welches ich besuchte, verließ ich ohne Bestellung”. Als erster Bleistiftfabrikant bereist Lothar von Faber mit Musterkoffern aus fein geschnitztem Holz Deutschland und die wichtigsten europäischen Länder. Edel wie der Koffer ist auch sein Inhalt - Stifte aus Zedernholz, in Gold- und Silberetiketten eingefasst. Auch bei den Katalogen, Verpackungen und Preislisten legt Lothar von Faber größten Wert auf hohe Qualität und geschmackvolles Design: „Meine Bleistiftetiketten ließ ich durch die besten Lithographen herstellen, sie gelten für die schönsten, die bis heute für Bleistifte zur Auswahl kamen”, notiert er in seinen Tagebüchern.

Bild links: Mit diesem Musterkoffer reist Lothar Faber zu den Händlern im In- und Ausland, © Faber-Castell. Bild rechts: Polygrades - Qualitätsbleistifte

Fabers Rechung geht auf: Nirgendwo verfehlen die schwarz-gold oder silbern-gelb polierten Stifte ihre Wirkung auf die Händler, die „nie zuvor eine so schöne Packung Bleistifte gesehen hatten”.  Die Polygrades waren die ersten Qualitätsbleistifte von Lothar Faber, die es in verschiedenen Härten zu kaufen gab. Mit prall gefüllten Auftragsbüchern kehrt er in die heimatliche Fabrik zurück - und steht hinter diesem Erfolg auch mit seinem Namen: Er bringt sein Sortiment an Stiften nicht mehr anonym auf den Markt, sondern unter dem bis heute gültigen Namen „A. W. Faber” - für die damalige Zeit etwas ganz Außergewöhnliches. Mit der Namensstempelung und später auch der Einbeziehung des Gründungsdatums der Firma als Empfehlung für lange Erfahrung sind die Faber-Stifte die ersten Markenschreibgeräte der Welt.

Malstifte für Künstler und der Schutz des guten Namens. Mehr auf der nächsten Seite.

Wegbereiter des Markenschutzgesetzes

Wegbereiter des Markenschutzgesetzes
Die Faber-Stifte werden Mitte des 19. Jahrhunderts im In- und Ausland zur begehrten Ware. Um den amerikanischen Markt zu versorgen gründet Lothar von Faber seine erste Niederlassung in New York, Handelshäuser in London, Paris, Wien und St. Petersburg folgen.


Die ersten Auslandsniederlassungen der Firma Faber (London, Paris, New York) © Faber-Castell

Aufgrund ihres großen Erfolges wird die Marke A.W.Faber von konkurrierenden Unternehmen vielfach imitiert. Um sich vor dem sich häufenden Namensdiebstahl zu schützen, reicht Lothar von Faber Anfang der 1870er Jahre eine Petition zum Schutz des Markenartikels beim Deutschen Reichstag ein. Seiner Hartnäckigkeit ist es zu verdanken, dass 1875 ein neues Gesetz „den Markenschutz betr.” in Kraft tritt - die rechtliche Bestimmung ist die Grundlage unseres heutigen Markenschutzes.

Im Nachlass Lothar von Fabers finden sich Briefe bedeutender Künstler, die sich begeistert über seine Stifte äußern: „Ich wollte dir noch erzählen von einer Sorte von Bleistiften von Faber, die ich gefunden habe. Sehr weich und von besserer Qualität als die Zimmermannsstifte, eben ein famoses Schwarz und man arbeitet sehr angenehm bei großen Studien” (der niederländische Maler Vincent van Gogh)

Wer führt das Lebenswerk weiter?
Der Tod seines einzigen Sohnes Wilhelm im Alter von gerade einmal 42 Jahren versetzt Lothar von Faber einen schweren Schlag. Da er keinen männlichen Erben hat, muss er das Unternehmen bis zum eigenen Tod im Jahr 1896 weiter führen. Danach wird seine Witwe, Ottilie Freifrau von Faber offizielle Nachfolgerin.


Ottilie und Alexander Gräfin und Graf von Faber-Castell © Faber-Castell
1898 heiratet Freiin Ottilie von Faber, die Tochter Wilhelm von Fabers und Enkelin Lothar von Fabers, Graf Alexander zu Castell-Rüdenhausen. Noch zu Lebzeiten hatte Lothar testamentarisch verfügt, dass der Name „Faber” als Bestandteil des Familiennamens erhalten bleiben müsse. So entsteht durch die Heirat die neue Familienlinie „Graf und Gräfin von Faber-Castell” sowie der neue Firmenname „Faber-Castell”. Die Ehe steht unter keinem guten Stern. Ottilie überlässt ihrem Mann die Firmenleitung und Verwaltung des Vermögens und zieht sich mehr und mehr in Haushaltsführung und Kindererziehung zurück. 1918 lässt sie sich scheiden, sie verzichtet auf alle Güter und sogar auf ihre Kinder, um mit ihrem Jugendfreund Philipp von Brand zu leben.

Die Autorin Asta Scheib erzählt in ihrem Roman „Eine Zierde in ihrem Haus” die bewegende Liebes- und Leidensgeschichte der Ottilie von Faber-Castell.
 
 

Der Schreiner Caspar Faber fertigt in Stein bei Nürnberg 1761 seine ersten eigenen Bleyweißsteffte und verkauft sie auf dem Nürnberger Markt. Dieses Jahr gilt seither als Gründungsjahr der Firme Faber-Castell. Nach Caspars Sohn Anton Wilhelm heißt das Unternehmen in der zweiten Generation A.W.Faber. 

Lothar von Faber, der 1839 die Bleistiftfabrik übernimmt, begründet den Ruhm des Unternehmens. 1844 richtet er mit der Stiftung eines Fonds für Krankheitsfälle eine der ersten Betriebskrankenkassen in Deutschland ein. Auf Grund seiner wirtschaftlichen und sozialen Dienste erhält Lothar von Faber 1861 den persönlichen Adel verliehen. 

1905 bringt Alexander Graf von Faber-Castell die berühmte grüne Bleistiftfamilie „CASTELL” auf den Markt. Mit mehr als 1,8 Mrd. Blei- und Farbstiften pro Jahr ist Faber-Castell heute der bedeutendste Hersteller von holzgefassten Stiften weltweit.

Weitere Unternehmensinformationen erhalten Sie auf der Internetseite von Faber-Castell: www.faber-castell.de

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