Mit Meisterwerken der Feinmechanik revolutioniert Antoine Le Coultre die Uhrmacherkunst

In einer kleinen Werkstatt im Vallée de Joux im Schweizer Jura nahe Genf fertigt Antoine Le Coultre mit unendlicher Sorgfalt und Geduld Meisterwerke der Uhrmacherkunst. Er entwickelt die besten Präzisionsinstrumente seiner Zeit und legt damit den Grundstein für den beispiellosen Erfolg der Uhrenmanufaktur Jaeger-LeCoultre. Der Refrain eines weltberühmten Liedes erhält mit Antoine Le Coultre buchstäbliche Bedeutung: „The fundamental things apply, as time goes by” - wichtige Dinge bleiben, Zeit vergeht.•

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Mit Meisterwerken der Feinmechanik revolutioniert Antoine Le Coultre die Uhrmacherkunst

In einer kleinen Werkstatt im Vallée de Joux im Schweizer Jura nahe Genf fertigt Antoine Le Coultre mit unendlicher Sorgfalt und Geduld Meisterwerke der Uhrmacherkunst. Er entwickelt die besten Präzisionsinstrumente seiner Zeit und legt damit den Grundstein für den beispiellosen Erfolg der Uhrenmanufaktur Jaeger-LeCoultre. Der Refrain eines weltberühmten Liedes erhält mit Antoine Le Coultre buchstäbliche Bedeutung: „The fundamental things apply, as time goes by” - wichtige Dinge bleiben, Zeit vergeht.•

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Meisterwerke der Feinmechanik

Mit Meisterwerken der Feinmechanik revolutioniert Antoine Le Coultre im 19.Jahrhundert die Uhrmacherkust

Charles Antoine Le Coultre (16.04.1803 - 26.04.1886) © Jaeger Le Coultre

Die Herren der Zeit
Ein endloser Pass führt hinauf vom Genfer See in den Jura. Hinter hohen Bergrücken verborgen, taucht vor dem Wanderer plötzlich die gräulich-blaue Fläche des Lac de Joux auf. Eine verwunschene, gleichsam von der Welt abgeschiedene Landschaft. Hier hatten sich auf der Flucht vor ihren katholischen Verfolgern im 16. Jahrhundert die Hugenottenniedergelassen und das Handwerk der Uhrmacherei mitgebracht. Mit unendlicher Geduld konstruierten die strengen Grübler in den langen und strengen Wintern Kunstwerke der Uhrenhandwerks mit immer schöneren und präziseren Mechanismen im Innen der Uhr. Auch die Le Coultres sind protestantische Glaubensflüchtlinge aus Frankreich, die sich um die Mitte des 16.Jahrhunderts im Vallée de Joux niederlassen.

Was also ist die Zeit? Wenn mich niemand danach fragt, weiß ich es, will ich es einem Fragenden erklären, weiß ich es nicht. Kirchenvater Augustinus im vierten Jahrhundert

Zahnräder von einer Vollkommenheit, wie sie die Welt noch nicht gesehen hat.
Antoine Le Coultre hält die Uhr an sein Ohr und hört auf die exakten Schläge der Minutenrepetition. In der Werkstatt seines Vaters hatte er gelernt, wie man die Teile einer Uhr bearbeitet und zusammensetzt - die Anker, die Federn, die unzähligen Rädchen und Schräubchen.


movements (Uhrwerke) © Jaeger-LeCoultre

Wann genau die Le Coultres mit der Herstellung von Uhren begonnen haben, ist nicht bekannt. Um 1800 lieferten sie jedenfalls Stahlkämme für die Musikdosen des Genfer Uhrmacher Favre. Als die Nachfrage nach den Spielkämmen zurückgeht und die Preise einbrechen, sucht der junge Antoine, der in der väterlichen Schmiede mitgeholfen hatte, nach neuen Verdienstmöglichkeiten. Er erkennt, dass der Wert einer Uhr entscheidend von der Güte ihrer Zahnräder abhängt. Doch bei allem Geschick der Uhrmacher hatten diese Zahnräder, Rad um Rad nach Augenmaß zurechtgeschnitten, nie die exakt richtige Form und der Stahl war zu weich. Nach dem Tagesgeschäft tüftelt er am Abend an einer Maschine, die Zahnräder mit zuverlässig gleichmäßigen Zähnen bester Qualität  schneiden sollte - und nach drei Jahren hat er es geschafft: In der Werkstatt steht eine Fräsmaschine, die in einem einzigen Arbeitsgang aus dem vollen Stahl perfekte Räder schnitt. Die Fachwelt war begeistert - nur der Vater blieb mißtrauisch und warf Antoine vor, mit seiner „Erfinderei” die Firma in den Ruin zu treiben. 

Erfindungen und eine Goldmedaille für die erste „Le Coultre” auf der Londoner Weltausstellung.

Die erste „Le Coultre”

Die erste „Le Coultre” auf der Londoner Weltausstellung 1851
Die Geschäfte gingen blendend, seit Antoine Le Coultre zusammen mit seinem Bruder Ulysee im Obergeschoß des väterlichen Hauses eine eigene Werkstatt betreibt. Gemeinsam beliefern sie die Uhrenmanufakturen aus nah und fern mit perfekten Zahnrädern, daneben aber entwickelt Antoine neue Werkzeuge, mit denen er alle Teile einer Uhr selbst herstellen kann - eine Maschine für die Herstellung der Hemmung, eine für die Unruhe und eine weitere für das Gehäuse. Ein Kronenaufzug mit Wippe macht den Aufziehschlüssel, der so oft verloren ging, überflüssig. Als in London die „Great Exhibition” eröffnet, die große Weltausstellung neuer Erfindungen und Dienstleistungen, fasst Antoine einen Entschluss. Er, der sich sein Lebtag kaum weiter als einen Tagesmarsch vom Vallee de Joux entfernt hat, packt die erste, allein mit seinen Maschinen hergstellte „Le Coultre” in einen Koffer und fährt nach London, um sie der ganzen Welt zu präsentieren.

 
Pub Memovox, Foto: Jaeger-LeCoultre

Antoine Le Coultres Uhr begeisterte: Die Qualität der Zahnräder, der Kronenaufzug, das standardisierte Herstellungsverfahren, das eine Reparatur wesentlich vereinfachte - all das war der Jury eine Goldmedaille wert, mit der sie den Erfinder auszeichnete.

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Direkt an der Strasse in Le Sentier, dem Firmensitz von Jaeger-LeCoultre im Vallee de Joux, steht die markante Büste von Antoine Le Coultre, der 1866 die erste Manufaktur des Tals errichtete. Nacheinander waren seine Söhne in das Geschäft eingetreten und hatten den Familienbetrieb zur ersten Adresse für edle und schöne Uhrwerke gemacht. 

Jaeger-LeCoultre: Brevet Reverso 1931 (Bild links); Reverso 1931 im Art-Déco-Design; Fotos: Jaeger-LeCoultre

Um die Wende zum 20.Jahrhundert ist Le Coultre die führende Manufaktur im Tal. Und der Firmengründer selbst? Antoine Le Coultre zieht sich 1877 mit vierundsiebzig Jahren aus dem Geschäft zurück, um sich auf seine alten Tage seiner liebsten Beschäftigung zu widmen - dem Erfinden hochsensibler Maschinen für die Uhrenfertigung.

Am 26.April 1886 stirbt Charles Antoine Le Coultre an einem Schlaganfall.   

Meilensteine der Manufaktur Jaeger LeCoultre:

1844 erfindet Antoine LeCoultre das präziseste Meßinstrument seiner Zeit, das Millionometer, das ein Millionstel eines Meters messen konnte.

1847 gelingt ihm die Erfindung eines Systems des Kronenaufzugs, das den Schlüssel zum Aufziehen der Uhr überflüssig macht.

1907 kreiert LeCoultre die flachste Uhr der Welt.
1928 erscheint die Atmos, eine Tischuhr in einer Glasglocke, die ihre Antriebsenergie aus den Schwankungen der Lufttemperatur bezieht.

1929 entsteht das kleinste Uhrwerk der Welt mit nur einem Gramm Gewicht.

1931 wird die Reverso mit ihrem Art-Déco-Design und typischem Wendegehäuse vorgestellt.

 

Aktuelle Information der Uhren-Manufaktur Jaeger-LeCoultre im Internet unter www.jaeger-lecoultre.com

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