50 JAHRE MEMORY

Es gilt als ideales Familienspiel, bei dem auch die Kleinen eine faire Chance haben, zu gewinnen. Es schult die Konzentrationsfähigkeit und verbessert die Gedächtnisleistung. Liebhaber des Spiels haben sich in Klubs organisiert und tragen europaweit Turniere aus. Im Februar 1959 beginnt auf der Spielwarenmesse in Nürnberg die Erfolgsgeschichte des Spiele-Klassikers Memory®.•

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50 JAHRE MEMORY

Es gilt als ideales Familienspiel, bei dem auch die Kleinen eine faire Chance haben, zu gewinnen. Es schult die Konzentrationsfähigkeit und verbessert die Gedächtnisleistung. Liebhaber des Spiels haben sich in Klubs organisiert und tragen europaweit Turniere aus. Im Februar 1959 beginnt auf der Spielwarenmesse in Nürnberg die Erfolgsgeschichte des Spiele-Klassikers Memory®.•

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Pärchensuche

Pärchensuche
Die Geschichte von Memory® beginnt 1958, als der Schweizer Diplomat William Hurter dem Ravensburger Spieleverlag - damals noch der Otto Meier Verlag - ein Spiel vorstellte, das sein Vater bei einem seiner Besuche in London als Geschenk für seine Enkel mitgebracht hatte: Wer aus einer beliebigen Anzahl verdeckt liegender Kärtchen mit Bildmotiven je zwei Kärtchen umdreht und die meisten Paare findet, hat das Spiel gewonnen. William Hurters Kinder und ihre englischen Freunde liebten das Spiel, für das sie rasch einen Namen fanden: Let’s play the memory game - lasst uns das Gedächtnisspiel spielen.

Welcher Abenteurer schafft es als erstes, sein Fotoalbum zu füllen? Die abenteuerliche Pirschfahrt durch den Krüger-Nationalpark erfordert löwenstarke Nerven und die Weitsicht einer Giraffe. Beim Safari memory ® plus lässt sich das berühmte Gedächtnisspiel memory® erstmals taktisch spielen: Alle Bildkarten bleiben im Spiel und die Tiere im Nationalpark. Safari memory ® plus, Merkspiel ab 6 Jahren. © Foto: Ravensburger

Erwin Glonnegger, der damalige Verlagsleiter bei Ravensburg, war von der einfachen, doch reizvollen Pärchensuche begeistert und nahm das Spiel in das Verlagsprogramm auf. Das erste offizielle Memory®, das Ravensburger nach der Präsentation auf der Spielwarenmesse an die Geschäfte ausgeliefert hatte, war innerhalb kürzester Zeit vergriffen. Bereits ein Jahr später kam Junior Memory® auf den Markt, die bis heute erfolgreichste Version des Spiele-Klassikers.

Die Spielidee von Memory® ist schon sehr alt und wahrscheinlich in der ganzen Welt bekannt. Aus England und den USA ist seit dem 19.Jahrhundert ein Spiel mit dem Namen Pairs bekannt, dem englischen Wort für Paare. Ziel des Spiels ist das gleichzeitige Aufdecken von Bildkartenpaaren. In den 1940er Jahren brachte die Erzieherin Bertha von Schroeder in Basel das Zwillingsspiel mit selbstgebastelten Kärtchen in einer Kleinstauflage auf den Markt. Das Zwillingsspiel inspirierte wohl William Hurters Vater Heinrich zu dem Spiel, das dann als Memory® in die Geschichte eingehen sollte. Er beklebte die Kärtchen mit Fotos und aus Illustrierten und brachte das Spiel als Mitbringsel den Kindern seines Sohnes nach London mit.


Museum Ravensburger: Memory-Wolke © Foto: Ravensburger

Ravensburger Spieleklassiker
„Hase und Igel” und „Die Reise um die Erde”, „Fang den Hut” und „Reversi”, die beliebten Mitbring-Spiele und natürlich „Malefiz” und „Memory®” - im Verlauf der Unternehmensgeschichte hat der Ravensburger Spieleverlag spannende Familien- und Gesellschaftsspiele herausgebracht, von denen viele zu Spieleklassikern wurden. 1883 schließt der Ravensburger Verleger & Buchhändler Otto Maier den ersten Autorenvertrag ab und begründet damit den Otto Maier Verlag. Schon 1884 erschien das erste Gesellschaftsspiel „Reise um die Erde”, in den darauf folgenden Jahren kommen Geduldsspiele und Quartette, Bilderbücher und Bastelliteratur hinzu - in den Jahren seit seiner Gründung bis zum I. Weltkrieg hatte der Verlag schon rund 800 verschiedene Spiele - und Buchtitel herausgebracht.

1949 kam der Autor und Spiele-Erfinder Erwin Glonnegger zum Ravensburger Verlag. Unter seiner Regie entstanden neben Memory® auch der Ravensburger Klassiker „Malefiz” (1960) und die Ravensburger Puzzles. Weitere erfolgreiche Markteinführungen unter seiner Mitwirkung waren u.a. ‚Das Börsenspiel”, „Deutschlandreise” und „Emil und die Detektive”. Im Jahr 1979 ging die Auszeichnung Spiel des Jahres für das Spiel „Hase und Igel” aufgrund seines Engagements an den Ravensburger Verlag. Für seine herausragenden Verdienste für die Welt des Spiels wurde Erwin Glonnegger 1985 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

 
 
Bild links: Reise um die Erde. Das erste Ravensburger Spiel erscheint 1884, thematisch angelegt an den Roman von Jules Verne „In 80 Tagen um die Welt”. Bild oben: Ganz schön gemein, das Ziel dieses Spiels - den anderen Steine in den Weg legen. Im Jahr 2010 wird das Ravensburger Brettspiel „Malefiz” 50 Jahre alt. In fünf Jahrzehnten hat sich der Spiele-Klassikerl fünf Millionen Mal verkauft - und ein Ende des Erfolgs ist noch lange nicht in Sicht. © Fotos: Ravensburger

Kunst im Kärtchenformat - Memory® für Erwachsene

Kunst im Kärtchenformat - Memory® für Erwachsene
Jedes Kind kennt Memory®. Was viele nicht wissen: Auch für Erwachsene bringt der Verlag seit einigen Jahren wieder Ausgaben des Spiels heraus. Das „Weltkulturerbe Memory®” mit ausgewählten Landschaftsaufnahmen beispielsweise oder das „History of Art Memory®” mit weltberühmten Gemälden. Ein Spieleabend mit dem „Famous Portrait Memory®” gleicht einem Rundgang durch die bedeutendsten Museen der Welt.

Jubiläums-Memory. © Ravensburger Verlag. Die Jubiläumsausgabe schickt die Spieler mit Motiven aus den vergangenen fünf Jahrzehnten auf eine Zeitreise. Die Bildkarten zeigen Dinge des alltäglichen Gebrauchs - ein Bügeleisen oder ein Telefon. Der Clou: Die passende zweite Karte eines Kartenpärchens zeigt den Gegenstand im Look der 1950er Jahre. So wird aus dem Notebook die gute alte Schreibmaschine und das Telefon hat noch eine Wählscheibe. Eine vergnügliche Geschichtsstunde im Kärtchenformat.

Zahlen & Rekorde
500 Kilo wog ein speziell von Ravensburger angefertigtes Puzzle, das 50 Taucher innerhalb von vier Tagen nonstop unter Wasser legen wollten. Der fertige Puzzle-Teppich war rund 100qm groß - das Experiment glückte

1.200 Teile zählte ein speziell angefertigtes Memory®, das Saarbrücker Studenten mit einer speziellen Memo-Technik innerhalb von 19 Stunden knackten

18.240 Teile hat das größte Puzzle von Ravensburger und ist damit das größte seriell gefertigte Puzzle der Welt. Ein fertig gelegtes Exemplar misst fast sechs Quadratmeter und wiegt knapp 9 Kilo.

Hoffnung für Eltern
Doch, Sie haben eine Chance. Üben Sie das Spiel, wenn die Kleinen schon im Bett liegen. Nicht mit mehr als 20, 30 Kartenpärchen zu Beginn. Steigern Sie allmählich den Schwierigkeitsgrad. Bauen Sie sich eine Eselsbrücke, um sich den Platz der Karten zu merken. Mit einer guten Spiel-Strategie haben Sie einen leichten Vorsprung vor Ihren Kindern. Manchmal hilft es auch, wenn Sie sich das, was Sie aufdecken, laut vorsagen. Nicht zu laut natürlich, das kann leicht komisch wirken. Irgendwann brauchen Sie das siegessichere Lächeln Ihres Töchterchens nicht mehr zu fürchten. Und dann fragen Sie so beiläufig wie nur möglich: Wollen wir nicht wieder einmal ein Memory spielen?

Foto: Ravensburger Verlag

Aktuelle Informationen zum Ravensburger Verlag und zu Memory erhalten Sie unter www.ravensburger.de. Memory und alle anderen Spieleklassiker von Ravensburg bei  Urmel - richtig gutes Spielzeug (Mannheim & Heidelberg)

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