Die Küche Eritreas hat etwas Besonderes zu bieten - sie ist eine fröhliche Küche. Die Menschen freuen sich über das Essen und das Miteinander am Tisch schafft eine ungezwungene Gemeinschaft. Die eritreische Küche ist auch eine sehr abwechslungsreiche Küche. Römer und Griechen lebten und kochten hier, Ägypter, Franzosen, Italiener - sie alle brachten ihre Speisen in das Land und mit ihnen auch Anregungen für die einladenden Gerichte. Handel und Eroberungen hinterließen ebenso ihre Spuren wie die unterschiedlichen Landschaften am Horn von Afrika. Schon immer ist Gastfreundschaft ein hohes Gut in Eritrea - und wird natürlich auch im „Blauen Nil” großgeschrieben • In der „Party Zone” & unter dem „Blue Nile Black Label” lädt das Restaurant zu Veranstaltungen & Live-Musik mit afrikanischen Rhythmen ein - in den Sommermonaten auch auf der gemütlichen Open-Air-Terrasse.

Restaurant „Zum Blauen Nil”
Karl-Metzstr. 3 • 69115 Heidelberg
Tel.: 06221 / 67 28 009

Info: www.blauernil.de

Das Restaurant „Zum Blauen Nil” ist auf Facebook

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Die Kunst, mit den Händen zu essen

Ein typisches Gericht der eritreisch-äthiopischen Küche ist Dorho - an eritreischer Duftbutter angebratene und mit klassisch-eritreischen Gewürzen verfeinerte Hähnchenbruststreifen. Zigni, ein Rindergulasch an einer pikanten äthiopischen Salsa-Soße, ist eine weitere Spezialität. Grundlage aller Gerichte ist Injera, ein luftiges Fladenbrot aus Teff-Mehl, auf dem die verschiedenen Fleischsorten und das Gemüse angerichtet werden. 

Da in Eritrea traditionell mit den Händen gegessen wird, dient das Injera zugleich auch als „Besteck”: Die Gäste reißen kleine Stückchen vom Injera ab, rollen etwas Fleisch oder Gemüse in diese Brottaschen hinein und führen den Bissen zum Mund. Das Injera wird dabei zwischen Daumen, Zeigefinger und dem Mittelfinger der rechten Hand gehalten. Das Essen mit der Hand ist eine Kunst - die strengen Regeln unterliegt: Als ungehörig gilt, mit den Fingern den Mund zu berühren.

Zigni - Injera mit traditionellem Rindergulasch & Beilagen © Zum Blauen Nil

Die klassische Weise zu speisen ist das Essen mit den Händen bzw. mit den Fingerspitzen. So essen die Menschen in Indien, Afrika und den arabischen Ländern bis heute, so aßen die Menschen des Altertums und so aßen die Europäer, bis im 17. Jahrhundert das Tafelbesteck aufkam - doch noch Liselotte von der Pfalz, die Schwägerin des französischen Königs Ludwig XIV lehnte es ab, mit der Gabel zu essen. In ihren Briefen an die lieben Heidelberger Verwandten schreibt sie: „Zeit meines Lebens habe ich mich beim Essen nur meines Messers und meiner fünf Finger bedient”. 

Und liegt im Essen mit den Fingern nicht auch eine besondere Art zu genießen, eine gewisse Sorgfalt und gleichsam achtende Aufmerksamkeit gegenüber den Gerichten? „Wenn ich Zeit habe und genießen möchte, wenn ich aufwendig gekocht habe und mit der Familie oder Freunden esse, dann esse ich mit der Hand”, erklärt die Schriftstellerin Ama Ata Aidoo aus Ghana, die als „Stimme Afrikas” gilt (in: Gert von Paczensky, Anna Dünnebier: Kulturgeschichte des Essens und Trinkens, Orbis Verlag 1999).

In Eritrea werden die Gerichte bei festlichen Anlässen auf einem großen Weidenkorb serviert, dem „Mesob”. © Zum Blauen Nil

Internationale Küchenkunst - Desserts der eritreisch-äthiopischen Küche:
Bizen: Gerolltes Injera mit Schokoladencremefüllung & Mango-Fruchtsauce
Couscous Temry: Süßer Couscous mit Milch, Zucker, Kardamom & Datteln

Fluss des Lebens
Er gibt den Rhythmus vor, nach dem die Menschen seit Jahrtausenden ihr Leben ausrichten. Seine alljährlichen Überflutungen sind Symbol für Schöpfung, Tod und Wiedergeburt - ein immer währender Zyklus von Werden und Vergehen. Der Nil ist mit über 6.500 km Länge einer der mächtigsten Ströme der Erde - und verwandelt die karge Wüste, durch die er fließt, an seinen Ufern in eine blühende Oase.

Details Restaurant Blauer Nil

„Wir alle sind stolz auf diesen großen Strom”, erklärt Restaurantinhaber Negusse Woldemariam, „er ist die Lebensader und der gemeinsame Fluss der Menschen am Horn von Afrika”. Hier, im Hochland von Abessinien im Nordwesten Äthiopiens entspringt der Blaue Nil, einer der beiden Quellflüsse des Nil. Die Ursprünge des Weißen Nil liegen in den Bergen von Burundi und Ruanda - erst bei Khartum im Sudan vereinigen sich beide Flüsse zum eigentlichen Nil, der nördlich der ägyptischen Metropole Kairo in das Mittelmeer mündet.

© Zum Blauen Nil

Der Blaue Nil verdankt seinen Namen der Erde, die er aus Äthiopien mitführt. Starke Regenfälle in den Sommermonaten lösen feine Partikel aus dem Boden, die der Strom mit sich führt. Der fruchtbare Schlamm lagert sich als natürlicher Dünger auf den vom jährlichen Hochwasser überfluteten Gebieten des Nil ab - und schafft damit die Lebensbedingungen für Menschen, Tiere und Pflanzen. 

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